Berlin, 26. September 2017 – 97.386 Wählerinnen und Wähler haben der Ein-Thema-Partei Bündnis Grundeinkommen bei der Bundestagswahl 2017 ihre Zweitstimme gegeben. Das entspricht einem Stimmenanteil von 0,2%. Damit haben sich fast 100.000 Wählerinnen und Wähler für das einzige Ziel der Partei ausgesprochen: die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens. Für eine Partei, die vor genau einem Jahr gegründet wurde, ist das ein beachtlicher Erfolg.

Wir sind stolz darauf, das bedingungslose Grundeinkommen erstmals in Deutschland wählbar gemacht zu haben – und das auf Anhieb in allen 16 Bundesländern. Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens, für die seit vielen Jahren zahlreiche Menschen unermüdlich eintreten, hat damit einen großen Sprung nach vorn gemacht. Auf der Straße haben wir über 100.000 Gespräche zum Thema geführt, trotz der Parteistruktur eine offene Arbeitsstruktur geschaffen und mit überschaubaren finanziellen Mitteln eine charmante Wahlbewerbung auf die Beine gestellt.

Bündnis Grundeinkommen hat sich als Partei formiert, weil es Volksabstimmungen in Deutschland noch nicht gibt und das Thema im Bundestag kaum vertreten ist, obwohl 52% der Deutschen schon heute die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens befürworten. Auch viele Vertreter aus der Wirtschaft sprechen sich offen für diese zukunftsweisende Idee aus. Wir freuen uns auch darüber, dass selbst die etablierten Parteien langsam, aber immer intensiver über das bedingungslose Grundeinkommen zu diskutieren beginnen. Die Debatte über dieses wichtige Thema hat erst begonnen – und wir werden sie in den kommenden Monaten und Jahren weiter entzünden und auf die politische Agenda der Parlamente setzen.

Auch zur vorgezogenen Landtagswahl in Niedersachsen am 15. Oktober 2017 wird Bündnis Grundeinkommen auf allen Wahlzetteln stehen. Im Herbst 2018 werden die Landesparlamente in Bayern und Hessen neu gewählt, im Frühjahr 2019 sind Europawahlen. Solange es in Deutschland keine Volksabstimmungen gibt, werden wir den Wählerinnen und Wählern bei jeder Wahl wieder dieses eine, aber so klare demokratische Angebot machen: Grundeinkommen ist wählbar. Wählerinnen und Wähler, Aktive und Interessierte, die sich gern einbringen wollen, sind im Bündnis Grundeinkommen herzlich willkommen.