„Exotisch oder logisch? Das Bedingungslose Grundeinkommen“ — Life-das Stadtmagazin im Gespräch mit Dr. Martin Sonnabend

Life - das Stadtmagazin Nummer 249 - Juni/Juli 2021

Exotisch oder logisch? Das bedingungslose Grundeinkommen

Auf dem Sofa:
Dr. Martin Sonnabend
(Rödinghausen)

Life, das Stadtmagazin. Er tritt an. Dr. Martin Sonnabend (67) aus Rödinghausen bewirbt sich in unserem Wahlkreis für die Bundestagswahl. Nichts Außergewöhnliches? DOCH. Denn der Einzelkandidat hat ein einziges Thema: Das Bedingungslose Grundeinkommen. Für dieses setzt sich der Leitende Oberarzt mit ganzer Leidenschaft ein. Und mit treffenden Argumenten. Das beweist er heute auf dem Roten Sofa.


LIFE: Martin Sonnabend, wie kommt ein Leitender Oberarzt dazu, sich für ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) einzusetzen?

Dr. Martin Sonnabend: Ich bin ja Internist und Sozialmediziner. Von daher beschäftige ich mich sehr intensiv mit den Berufen und der Leistungsfähigkeit der Patienten. Damals in meiner Funktion als Amtsarzt im Gesundheitsamt habe ich Hunderte Hartz 4-Lebensläufe kennengelernt und das hat mich sehr beschämt. Das ist würdelos, was wir mit den Menschen machen, die sehr wenig Geld verdienen und am Tropf des Staates hängen. Das müssen wir ändern.

LIFE: Und damit treten Sie als Einzelbewerber im Wahlkampf zur Bundestagswahl an. Ist das nicht so ähnlich wie Don Quichotte gegen die Windmühlen?

Dr. Sonnabend: Das ist ein schöner Vergleich. Aber ich sehe das etwas anders. In Umfragen ist über die Hälfte der Bürger für ein BGE. Zum anderen habe ich das Ziel, dass ich den Wahlkampf nutze, um den Begriff und die Bedeutung des Bedingungslosen Grundeinkommens bekannt zu machen. Kurz gesagt: Dass es Thema wird und verstanden wird. Das Besondere ist ja die Bedingungslosigkeit – nicht nur der arme Schlucker bekommt es, sondern auch der Millionär.„Ich spreche von 1200 Euro“

LIFE: Haben Sie im Wahlkampf noch andere Themen?

Dr. Sonnabend: Alle Leute, die mich kennen, wissen, dass ich mich schon mit vielen Themen beschäftigt habe. Ich war sehr aktiv in der Anti-Atombewegung, dann setze ich mich intensiv für den Umwelt-und Naturschutz ein. Aber im Wahlkampf ist das BGE das einzige Thema. Später im Bundestag muss und werde ich mit den anderen Parteien Kompromisse finden.

LIFE: Bis heute gibt es in der öffentlichen Diskussion ja kein einheitliches BGE-Modell. Von welchem bedingungslosen Grundeinkommen gehen Sie aus?

Dr. Sonnabend: Das stimmt – es gibt unterschiedliche Berechnungen. Vor 10 Jahren hat der Unternehmer Professor Götz Werner 1000 Euro monatlich vorgeschlagen. Ich spreche momentan vorwiegend von 1200 Euro. Andere sagen, es müsse 1500 Euro betragen, um die wichtigen Dinge auch wirklich zu gewährleisten. Die Lebenskosten sind auf dem Lande natürlich anders als zB in München. Es ist aber für jeden wichtig, mit dem BGE auch ein Stück gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, dass man auch mal ins Kino oder Konzert gehen kann oder zum Pizza essen.

LIFE: 1200 sind dann netto, oder?

Dr. Sonnabend: Richtig. Wenn ich im Bundestag bin, werde ich eine Expertenkommission gründen, die genau ermittelt, wie hoch es sein wird und wie wir das finanzieren. Und sie muss eine ganz wichtige Frage klären: legen wir gleich los mit einem Systembruch von heute auf morgen? Oder machen wir es gestuft, indem wir etwa erstmal mit den Kindern anfangen? Und danach als zweite Gruppe z.B. die Älteren, die ein Leben lang für uns gearbeitet haben. Und so weiter... Eins steht aber fest: wir hatten 2019 einen Sozialtransfer von über einer Billion Euro. Das ist alleine 30% unseres Bruttosozialprodukts. Da wird das BGE aller Wahrscheinlichkeit sogar günstiger.„Es wird keine Superarmen mehr geben“

LIFE: Dann überzeugen Sie uns: Worin besteht denn der große Vorteil des BGE?

Dr. Sonnabend: Der große Vorteil ist: Wir sind bis zu 1200 Euro alle gleich. Jetzt werden natürlich einige aufschreien und sagen: das ist ja Kommunismus. Nein, es hat nichts mit Kommunismus zu tun, denn ab 1200 Euro verdienen wir ja alle dazu, es ist ja nur die Basis. Wir alle wollen ja noch ein besseres Leben haben und danach gibt es genau so Ärmere und Reichere. Es wird auch weiterhin die Superreichen geben, die Multimillionäre. Aber was es nicht mehr geben wird, sind die Superarmen.

LIFE: Also bekommen alle ein Grundeinkommen. Ist dann nicht bei vielen die Motivation ganz gering, überhaupt noch arbeiten zu gehen?

Dr. Sonnabend: Das ist eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt wird. In Umfragen sagen bis zu 93%: natürlich werden wir dann weiter arbeiten. Vielleicht ein paar Stunden weniger oder endlich mal in dem Job, den ich immer machen wollte. Das schafft eine größere Zufriedenheit.LIFE: Die damaligen Hartz 4-Reformen sollten die Leute ja gerade wieder in Arbeit bringen. Wenn es keinen Vermittlungszwang gibt, liegt es dann nicht nahe, zuhause auf der Couch zu bleiben?

Dr. Sonnabend: Das Kernproblem besteht doch darin, dass es später nicht mehr genug Arbeit geben wird, mit der ich die Familie ernähren kann. Schon jetzt verbreiten die großen Parteien eine Illusion, wenn sie behaupten: wir schaffen Arbeitsplätze! Natürlich wird es durch neue Technologien etc. ein paar neue Arbeitsplätze geben, aber es werden gleichzeitig Hunderttausende verschwinden. In zehn Jahren haben wir ca. 30 % weniger Jobs. Aber die Leute müssen doch von etwas leben. Aber wovon? Also muss unbedingt ein neues System her! Ich selbst habe vor 10 Jahren noch gesagt, das BGE ist eine Utopie. Heute weiß ich, es wird kommen! Eine Utopie ist in Wahrheit, wenn die Parteien sagen: Wir sorgen für eure Arbeitsplätze.

LIFE: Wer aber will dann die unbeliebten Jobs, die Dreckigen machen?

Dr. Sonnabend: Der Großteil der Jobs wird in den nächsten Jahren der Automatisierung und Digitalisierung zum Opfer fallen. Und die, die noch bleiben, müssen halt gut bezahlt werden, damit sie gemacht werden. Den verbleibenden Rest dann müssen wir alle selber machen. Das tun wir doch bereits täglich: wissen Sie, wie viel Zeit Sie jeden Tag für die ganzen unbezahlten Tätigkeiten wie Einkäufe, Kochen, Kinder erziehen, Eltern pflegen, Garten etc. verbringen? Dafür bezahlt uns keiner.„Wir brauchen endlich ein gerechtes System“

LIFE: Kommen wir zur Schlüsselfrage: Wer soll das bezahlen?

Dr. Sonnabend: Die Kosten dürften bei knapp einer Billion im Jahr liegen. Derzeit ist der Sozialtransfer schon teurer.

LIFE: Die Mittel aus dem Sozialtransfer wären also die Finanzierungsquelle?

Dr. Sonnabend: Eine denkbare. Das soll die Experten-kommission im Bundestag dann erarbeiten. Natürlich gibt es zig Steuern, mit denen man das machen könnte: etwa eine CO2-Steuer oder eine Finanztransaktionssteuer, bei der jeder Börsengang etwa 0,5 Cent kostet. Oder über die Vermögenssteuer.

LIFE: Ist es nicht ungerecht, wenn auch die Reichsten ein BGE erhalten?

Dr. Sonnabend: Genau umgekehrt ist es: erst das ist gerecht. Würde ich irgendwo einen Schnitt machen, würde ich ja Gruppen diskriminieren. Das da ist der arme Schlucker, der muss es bekommen. Und da drüben das ist der Erfolgreiche, der hat viel verdient, der braucht das nicht. So würden wir die Gesellschaft in Arm und Reich spalten. Doch wenn auch der Reiche das BGE erhält, sind alle gleich. Auch der Millionär. Wichtig ist zudem, dass das BGE am Anfang des Monats ausgezahlt werden soll. Nicht am Monatsschluss als Belohnung, sondern gleich am Anfang, damit ich dann etwas damit anfangen kann. Der Millionär wird über die Steuer dann am Ende des Monats etwas weniger haben.

LIFE: Der Sozialstaat und das Solidaritätsprinzip sind in Jahrzehnten erkämpft worden. Wäre eine Abschaffung nicht unsolidarisch?

Dr. Sonnabend: Ich vergleiche das BGE gerne mit der Einführung der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung. Als sie durch Bismarck eingeführt wurden, gab es ein großes Aufbegehren: das ist gar nicht bezahlbar, das führt uns in den Ruin! Heute würde keiner mehr in den früheren Zustand zurück wollen. Und Sonnabend sagt: in 10 Jahren ist das BGE für uns alle genau so selbstverständlich wie die gesetzliche Kranken- oder Rentenversicherung.„Wir werden gar nicht anders können“

LIFE: Glauben Sie an so viel Reformfähigkeit unserer doch sehr satten Gesellschaft?

Dr. Sonnabend: Wir werden den Druck bekommen, dass wir gar nicht anders können. Und ich will die Menschen überzeugen, was das BGE für uns alle bedeutet. Nämlich eine größere soziale Gerechtigkeit, mehr Freiheit und Unabhängigkeit, Autonomie sowie Freiraum für neue Ideen, für Start-Ups, eine bessere Geschlechtergerechtigkeit. Und schließlich bedeutet es ein qualitativ besseres Leben mit mehr Lebenszufriedenheit und Gesundheit. Wissen Sie, ich habe in meiner Klinik sehr viele Menschen, die unter dem jetzigen System leiden, die mit Burnout kommen oder depressiv werden.

LIFE: Hat Sie das Thema Soziale Gerechtigkeit schon immer umgetrieben?

Dr. Sonnabend: Ja, weil ich die Verzweiflung hautnah erlebe. Wenn mir etwa ein Patient sagt, ich habe jetzt 30 Jahre im Dreischichtsystem gearbeitet, ich kann seit 5 Jahren nicht mehr richtig schlafen, weil ich durch den Wind bin. Ich kann eigentlich nicht in den Job zurück, aber ich muss noch ein paar Jahre Geld verdienen. Wenn Sie solche Lebensläufe mitbekommen ... Oder Hartz 4-Empfänger erleben, die sich schon gar nichts mehr zutrauen und sagen, ich bin ganz unten... Die Würde des Menschen ist unantastbar und das BGE stellt gerade die Würde wieder her. Wissen Sie, jedes fünfte Kind lebt in Deutschland in Armut. Und das in einem der reichsten Länder der Welt – das halte ich nicht aus ...
„Don Quichotte wird erfolgreich sein“

LIFE: Warum versuchen Sie nicht, die Unterstützung der großen Parteien zu gewinnen?

Dr. Sonnabend: Mein erstes Ziel ist ja, über das BGE zu informieren. Ich habe inzwischen Hunderte Gespräche geführt, mit Millionären und Hartz-Vierern, mit Mittelständlern, Künstlern, Professoren oder Direktoren. Tolle Gespräche, auch zum Teil sehr kritische Fragen so wie bei Ihnen heute. Das verbessert das System, das schleift den Brillanten. Ich sehe gute Chancen, als Einzelbewerber gewählt zu werden. (Schmunzelt ...) Und Sie werden sehen, der Don Quichotte wird erfolgreich aus seiner Mühlenschlacht zurückkehren.

LIFE: Sie glauben also realistisch an einen Wahlsieg.

Dr. Sonnabend: Ja, absolut. Die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Herford sind nämlich clever, die werden nämlich den Sonnabend wählen, weil sie dann einen von sich sicher im Bundestag haben. Die anderen Kandidaten im Kreis werden ja über die Reserveliste ihrer Parteien gewählt. Den Sonnabend aber kann man über die Erststimme direkt ins Parlament wählen. Und wenn ich im Bundestag bin, werden mich die großen Parteien brauchen. Denn oft kommt es ja bei Abstimmungen auf die eine Stimme an. Man muss also mein Thema ernst nehmen.

LIFE: Jetzt wollen wir in Kurzform aber noch Ihre Vita erfahren ...

Dr. Sonnabend: Ich hatte eine schöne Kindheit in Göttingen, war damals völlig introvertiert. Dann folgte mit 15 Jahren der Wechsel nach München, wo ich plötzlich meine Extrovertiertheit entdeckte. Dort das Medizinstudium, die Zusatzausbildungen als Psychotherapeut und Sozialmediziner und u.a. eine zeitlang in einer Klinik am Chiemsee. Der Liebe wegen bin ich vor 25 Jahren dann nach Rödinghausen gekommen. Ich habe zwei Töchter und zwei Söhne, die mich jung halten. Überhaupt habe ich in meinem Wahlkampfteam derzeit mit zehn jungen Leuten zu tun, die mir zeigen, wo es bei den sozialen Medien etc. lang geht.

LIFE: Bleibt noch Zeit für Hobbys?

Dr. Sonnabend: Früher bin ich weltweit gerne gesurft, Tennis, Ski ... Heute liebe ich lange Radtouren.

LIFE: Danke für den Einblick ins BGE. Ist Ihnen noch etwas wichtig?

Dr. Sonnabend: Ein schönes Bild für mich ist folgendes: ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1200 Euro am Anfang eines Monats ausgezahlt ist wie ein gutes Frühstück am Morgen. Danach ist man gestärkt und wieder leistungsfähig. Ohne finanzielle Sorgen können wir nun wieder arbeiten bis zum Monatsende. Alle investieren in mich, damit ich frisch und kräftig bin und bleibe.

„Das Interview“ von Lara-Marie Mania und Stefan Winter.Mit Fotos von Joline Bräucker

Das Interview als PDF »


Ein neues Präsidium wurde gewählt

Martin Sonnabend Bundesvorsitzender
Martin Sonnabend Bundesvorsitzender

Anfangs dachte ich: „Schöne Idee, aber leider eine Utopie!“

Dann habe ich als Arzt und Therapeut viele Hunderte von Hartz-IV-Lebensläufen kennengelernt und gesehen wie respektlos, würdelos und gnadenlos wir mit unseren Mitmenschen umgehen.

Heute weiß ich: Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) muss kommen und es wird kommen! In irgendeiner Form – mit oder ohne die BGE-Partei!

Aber:
Unsere Grundeinkommenspartei kann zu einer tragenden Säule bis zur Einführung des BGE werden – neben einigen anderen „Säulen“.

Das Bündnis Grundeinkommen hat alle Komponenten, die eine Partei dafür braucht: Aktivist*innen, Beauftragte, Landes- und Bundesvorstände, Mitglieder, Sympathisant*innen, einen regen und regelmäßigen Austausch durch zahlreiche Kommunikationsmöglichkeiten u.v.a.m.

Wenn es uns gelingt, diese Komponenten zu koordinieren, bei Bedarf Brücken zu bauen oder Kompromisse zu finden, können wir das Bündnis dazu nutzen, um das uns verbindende Thema zu verwirklichen. Ich sehe genügend Entwicklungspotential, genügend WoMen-Power, genügend demokratische Prozesse, genügend Energie und Spaß für die Sache, das eine Thema BGE effektiv zu gestalten und voranzubringen.

Mir ist sehr bewusst, was alle Aktiven bisher für das Bündnis geleistet haben und dafür möchte ich Euch vielmals danken! Wir alle können nun auf dem von Euch Geleisteten aufbauen und uns weiterentwickeln – gemeinsam auf Augenhöhe. Mit Hilfe der Kernteams, der Beauftragten, des BuVos sowie anderer ehrenamtlicher Unterstützer*innen werden wir neuen Schwung in unsere noch junge Partei bringen. Wenn wir alle zusammen dazu bereit sind und es wollen, werden wir immer stärker werden. Wir freuen uns darauf und werden weitere Mitgliederversammlungen in diesem Jahr planen, wenn wieder möglich auch BGE:open-Veranstaltungen, außerdem werden wir versuchen weitere junge Bürger*innen für die Parteiarbeit zu gewinnen, das Miteinander und die Kontakte zu Gleichgesinnten fördern, strittige Fragen diskutieren und demokratische Entscheidungen treffen.

Der BGE-Traum des Martin Luther King ist im realen Hier-und-Jetzt angekommen! Das Bündnis Grundeinkommen ist eine gesunde und vitale Partei, bereit, die nächsten Schritte zu gehen auf das uns einende Ziel hin: Ein BGE einzuführen!

Martin Sonnabend                            Rödinghausen am 20.03.2021
Bundesvorsitzender

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Detlev Lück Schatzmeister
Detlev Lück Schatzmeister

Als Gründungsmitglied liegt mir das Thema Grundeinkommen sehr am Herzen und ich denke, dass wir mit unserer Partei einen wichtigen Beitrag für dessen Promotion leisten.

Mein Wunsch ist es, dass wir künftig wieder mehr auf Menschen zugehen, viele Grundeinkommensaktivitäten unterstützen und darunter hoffentlich viele junge Menschen zum Mitmachen begeistern können, damit das nicht in einer Partei von alten weißen Männern und Frauen endet. Der Vorwurf der Männerwirtschaft steht ja schon im Raum und ich hoffe, das wird sich auf dem nächsten Parteitag ändern.

Vorab möchte ich auch einen Dank an den vorherigen Schatzmeister aussprechen, der hier sehr viel Ordnung und Struktur in die Schatzmeisterei eingebracht hat.

Als Kaufmann und Controller werde ich mein Möglichstes dazu beitragen, dass die Schatzmeisterei entsprechend fortgesetzt wird und bin sehr dankbar, dies auch mit einem stellvertretenden Schatzmeister gemeinsam machen zu können.

Als nächstes Ziel strebe ich zeitnah einen Parteitag an, der die Teilnahme möglichst vieler Mitglieder erlaubt,

  • in welchem sich auch weitere Kandidat*innen für das Präsidium präsentieren sollten,
  • in welchem wir uns über die Zukunft der Partei austauschen wollen und unsere künftigen Aktivitäten vereinbaren wollen. Dies könnte z.B. sein: BGE:open, Teilnahmen an Landtagswahlen, in jedem VHS Programm zu stehen..., aber es kann nur gemeinsam umgesetzt werden. Ich würde mich freuen.

Soviel zu den Aufgaben, meiner Motivation und den Zielen.

 

Mit bedingungslosen Grüßen

Detlev Lück
Schatzmeister Bündnis Grundeinkommen

 

 


Angst vor “Partei”?

  • Hast Du auch Angst die Grundeinkommenspartei würde auf einer BGE Veranstaltung das Thema Grundeinkommen vereinnahmen?
  • Du glaubst, eine Ein-Themen-Partei ausschließlich für das BGE, sei mit normalen Mehr-Themen-Parteien gleichzusetzen?
  • Du glaubst, die Mitglieder und Aktivisten im “Bündnis Grundeinkommen” sind Politiker*Innen?
  • Du glaubst, ein echtes Bündnis für das Grundeinkommen ist wichtig - oder überflüssig?
  • Petitionen (Bittgesuche) und unzählige Kleingruppen reichen? Je mehr desto besser xD

Streite mit uns 👍

Zum Beispiel hier:

BGE Hotline

Telko & Chat von und für BGE-Aktivisten.

Montags von 20:00 bis 21:00 Uhr
Video-Konferenz » mit BigBlueButton (Funktioniert im Browser)
Kontakt zu Bündnis, Netzwerk und BGE-Gruppen. Talk mit BGE-Aktivisten. Fragen zum Bedingungslosen Grundeinkommen.


Die Videokonferenz der Bündnis-Teams.

Dienstags ab 19:30 Uhr in BigBlueButton » (einfach Link anklicken). Kamera und Mikrofon sind hilfreich 😃


Der virtuelle BGE Stammtisch von Bündnis Grundeinkommen,

Donnerstags in ungeraden Kalenderwochen, ab 19:30 Uhr. Ebenfalls in BigBlueButton »

Oder in BGE-Community: www.bge-community.de

„BGE-Partei, die glaubwürdigste Partei Deutschlands?“

Ein Bündnis für das Grundeinkommen. Nicht als einmalige Wahlaktion, sondern als politischer Arm der BGE-Bewegung.

  • Nur ein Thema…?! Wenn es das richtige Thema ist, ist es ein Meta-Thema, da es alle anderen Themen mit einschließt*.
  • Nur ein Thema…?! Bei Mehr-Themen Parteien kannst Du nur hoffen, dass sie ihr Kernthema voran bringen. In der Regel wird es durch Kompromisse bis zur Unkenntlichkeit verwässert.
  • Verschenkte Stimme…?! Machen wir uns nichts vor. Wenn deine Lieblingspartei nicht in der Regierung landet, kann man sie auch als “verschenkt” betrachten.

Nur bei einer “Ein-Themen-Partei” kannst Du sicher sein, dass das Thema vorangebracht wird! Kein Bittgesuch (“Petitionen” sind genau das), kein Volksentscheid (gibt es nicht auf Bundesebene) kann das Bedingungslose Grundeinkommen verbindlich in den Bundestag bringen. Das kann nur eine Partei.

Die BGE-Partei kann “nur” für das BGE eintreten. Eine BGE-Partei will natürlich nicht “die Macht” erlangen, sie will ein Thema - das Bedingungslose Grundeinkommen - voranbringen!

Es ist auch nicht wirklich zu befürchten, dass eine BGE-Partei Koalitionsbildungen unmöglich macht. Realistisch sind bestenfalls Erfolge im einstelligen Prozentbereich. Aber schon diese haben Wirkung! Zwei extrem gegensätzliche Beispiele: Die Piraten und die populistischen rechten Parteien. Beide haben die politische Landschaft aufgeschreckt und durcheinander gewirbelt. Ja gefährliche Beispiele. Die einen verschwanden wieder, die anderen sind bestenfalls eine Stimme des diffusen Protest. Beide haben aber schon mit wenigen Prozenten Wirkung entfaltet.

Eine BGE-Partei kann auch eine konstruktive Protest-Partei sein. Eine “Für etwas-Partei”! Da das Bedingungslose Grundeinkommen alle(!) Bereiche in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik beeinflussen oder verändern wird, ist es sogar ein Meta-Thema!

Da die BGE-Partei ausschließlich das Bedingungslose Grundeinkommen einführen will, und sich im Erfolgsfall wieder auflöst (siehe Programm), ist die BGE-Partei die glaubwürdigste Partei Deutschlands! Hier gibt es keinen Spielraum für Missverständnisse, falsche Versprechen oder Koalitions-Kompromisse.

Die Menschen fordern eine glaubwürdige Politik, glaubwürdige Parteien, glaubwürdige Politiker*Innen. Sie wünschen sich Zukunftsperspektiven.

Du möchtest das Bündnis Grundeinkommen - die BGE-Partei - unterstützen?

Werde aktives Mitglied oder aktive/r Unterstützer/Unterstützerin:

https://bge-community.de

https://www.buendnis-grundeinkommen.de/unterstuetzen/mitmachen/ 


#BGEstattBürokratie

Herzlichen Dank für die vielen Bilder zur Aktion #BGEstattBürokratie.
Gerne kannst Du sie teilen und weiter verbreiten.

Die Petition von Susanne Wiest hat inzwischen mehr als 100.000 MitzeichnerInnen erreicht — das ist ein starkes Signal an den Bundestag!
Die Petition kann noch bis zum 27.4.2020 mitgezeichnet werden.
Viele Menschen berichten auf der Plattform, warum JETZT der richtige Zeitpunkt für das Bedingungslose Grundeinkommen ist. 
epetitionen.bundestag.de-Petition_108191 » 


BGEstattBürokratie bgecommunity

#BGEstattBürokratie

#BGEstattBürokratie, Sonntags um 18:00

BGEstattBürokratie bgecommunity

Niemand weiß, wie lange noch und in welchem Ausmaß die Corona-Pandemie letztendlich unsere Wirtschaft und Gesellschaft beeinträchtigt. „Es sind viele, ganz unterschiedliche Sparten und Berufsfelder betroffen“, so Susanne Wiest, ehemalige Bundesvorsitzende des Bündnis Grundeinkommen. Sie hat eine Petition an den Deutschen Bundestag gerichtet, in der sie fordert, kurzfristig und zeitlich begrenzt — aber solange wie notwendig —, ein Bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürgerinnen und Bürger einzuführen. Es muss existenzsichernd sein und die gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Wenn nicht JETZT, wann dann?

• Am Sonntag um 18 Uhr hängen wir selbst gemalte Transparente und Plakate von Balkonen und aus Fenstern mit der Message „BGE statt Bürokratie“.

• Mach Fotos und sende sie an 👉 oeffentlichkeit@buendnis-grundeinkommen.de oder poste sie direkt mit dem Hashtag #BGEstattBürokratie via Social Media.

• Die eingereichten Bilder veröffentlichen wir auf BGE-Community, Facebook, Twitter und Instagram sowie auf unserer Website.

DANKE, dass Du mitmachst!

Petition schon unterschrieben?
👉 https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2020/_03/_14/Petition_108191.nc.html


Das Bündnis Grundeinkommen ist eine Ein-Themen-Partei, die sich für die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens einsetzt. Mehr erfahren

Nach winterlicher Newsletterpause - aktuelle Themen rund um Dein Bündnis Grundeinkommen

Das Bündnis Grundeinkommen ist eine Ein-Themen-Partei, die sich für die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens einsetzt. Mehr erfahren

Hallo liebe Freund*innen!,

nach winterlicher Newsletterpause - nun wieder aktuelle Themen rund um Dein Bündnis Grundeinkommen. Das war in den letzten Wochen los...

UNSERE KOMMUNIKATIONSPLATTFORM “BGE COMMUNITY” (oder kurz HUMHUB genannt) IST AB SOFORT EINSATZBEREIT

Unser digitales Sprachrohr für das Bedingungslose Grundeinkommen wurde eingerichtet. Diese "BGE-Community" wird vom Bündnis Grundeinkommen administrativ koordiniert und ist für ALLE Unterstützer des BGE gedacht. Diese Plattform ermöglicht uns allen eine neue Dimension der Kommunikation und Vernetzung weltweit.

An dieser Stelle ein großes DANKESCHÖN an unser IT-Team und seine Nerds für diese neue Plattform!

Wir laden Dich nun herzlich ein, diese Plattform für das Bedingungslose Grundeinkommen mit uns einzuweihen, kennenzulernen und zu nutzen. Melde Dich bedingungslos über die Seite https://bge-community.de an.

Was ist HumHub? Das ist eine spezielle Software, um ein eigenes soziales Netzwerk innerhalb einer Organisationen aufzubauen. HumHub unterliegt keiner Kontrolle durch externe Konzerne (wie z.B. Facebook) oder anderen Dienstleistern. Diese unabhängige Plattform ist in private und öffentliche Gruppenräume - "Spaces" genannt - untergliedert. Dort kommen Interessierte zusammen und diskutieren, erarbeiten gemeinsam Themen oder planen Aktivitäten. Es gibt einen zentralen Speicherort - "Schatztruhe" genannt - in dem Dokumente zum Download bereitstehen und auch getauscht werden können. Das Angebot umfasst weiterhin einen BGE-Kalender, eine BGE-Map und vieles mehr. Ziel war es, eine Plattform zur Verfügung zu stellen, die multifunktional ist und zudem von allen Teams und Interessierten genutzt werden kann - unabhängig von einer Mitgliedschaft im Bündnis Grundeinkommen.

Über eine kurze Registrierung mit gültiger E-Mail-Adresse, gelangst Du direkt in die BGE-Community. Schau Dich um. Komm im Space "BGE-Café" vorbei und tausche Dich mit anderen aus. Kommunikation lebt vom Mitmachen. Also nicht warten, sondern direkt anmelden https://bge-community.de

Das Präsidium hat am 24. Januar 2020 das zweite Kampagnen-Treffen zur Planung einer Europäischen Bürgerinitiative (EBI) für das Bedingungslose Grundeinkommen in Hannover besucht.

Die EBI ist ein direkt-demokratisches Instrument, mit dem bewirkt werden kann, dass sich die Europäische Kommission mit einem bestimmten Thema befasst. Hierfür müssen innerhalb von zwölf Monaten insgesamt eine Million gültige Unterstützungsbekundungen in einem Viertel aller EU-Mitgliedstaaten gesammelt werden. Auf dem Kampagnen-Treffen in Hannover wurden dazu einzelne Aktionen und Aufgaben benannt und verteilt, an denen sich das Bündnis Grundeinkommen aktiv beteiligt.

Das Präsidium hat abschließend mit dem Bundesvorstand die Unterstützung der EBI im Rahmen unserer Möglichkeiten beschlossen.

Hast Du Lust, uns dabei zu unterstützen? Es werden noch weitere Parteimitglieder und auch unparteiische Unterstützer gesucht, die als Ansprechpartner für die EBI-Kampagne zur Verfügung stehen und/oder gerne einzelne Aufgaben übernehmen. Wenn Du mehr über die EBI erfahren möchtest oder Dich unterstützend zur Verfügung stellen möchtest, schreib gerne eine Mail an ebi@buendnis-grundeinkommen.de

Bilanz ziehen - 4 Monate drehte sich "alles nur um Zahlen"! Das Präsidium nutzte das EBI-Treffen in Hannover, um im Anschluss einen parteiinternen Workshop durchzuführen. Ziel war es, die Schatzmeisterei langfristig auf eine solide Grundlage zu stellen und Bilanz zu ziehen. Dies ist nach vielen Arbeitsstunden schlussendlich gemeinsam gelungen. Nach Sichtung sämtlicher Vorgänge seit 2016 und intensiver gemeinsamer Erarbeitung und Recherche, konnte das angestrebte Ziel zur großen Zufriedenheit aller Beteiligten erreicht werden. Die Schatzmeisterei konnte so aufgestellt werden, dass ab sofort jederzeit Auskunft über alle Finanzangelegenheiten erteilt werden kann und laufende Vorgänge schnell und einfach bearbeitet werden können.

Basierend auf dieser Grundlage wird im März ein weiterer Workshop stattfinden, bei dem es um die Zukunft des Bündnis Grundeinkommen gehen soll. Das Präsidium möchte hierbei Vorschläge für die Weiterentwicklung der Partei erarbeiten und freut sich über jede Anregung. Wie sieht es in Deiner Region aus? Sind die Landesverbände noch aktiv oder möchtest Du selbst aktiv werden? Sende gerne eine Mail mit Deinen Gedanken und Ideen dazu an praesidium@buendnis-grundeinkommen.de.

Bedingungslose Grüße aus dem Bündnis Grundeinkommen, Claudia Röse und Thomas Rehmet

BGE Hotline & Sprechstunde Die wöchentliche BGE Hotline. Von Aktivisten, für Aktivisten.<br>Kontakt zu Bündnis, Netzwerk und BGE-Gruppen.
Wann? Immer Montags von 20:00 bis 21:00 Uhr
Wo? Telefon: 030 / 63417989 Raum 5179

Spenden an das Bündnis Grundeinkommen sind übrigens bis 1.650 Euro pro Jahr zur Hälfte von der persönlichen Steuerlast (bei Paaren sogar doppelt) direkt abziehbar. Als Nachweis reicht bei Spenden bis 200 Euro der Überweisungsbeleg, für höhere Beträge erhältst Du eine offizielle Spendenbescheinigung vom Bündnis.

Kontoinhaber: Bündnis Grundeinkommen IBAN: DE 16 5003 1000 1055 0300 02 - Bank: Triodos Bank (BIC TRODDEF1)

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Utopie oder Irrsinn? Das musst du wissen (Enorm)

"Die außerparlamentarische Partei Bündnis Grundeinkommen setzt sich nur für ein einziges Thema ein – die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens..." heißt es in einem Artikel, der im Rahmen einer Medienkooperation mit Podcaster, Stand-up-Comedian und Autor Felix Lobrecht für die Kampagne #attentionplease entstanden ist.

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