Markus Härtl

 

Ich bin für die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens für alle in Deutschland, in Europa und letztlich weltweit.

Das Bedingungslose Grundeinkommen soll:

- die Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen,

- einen individuellen Rechtsanspruch darstellen sowie

- ohne Bedürftigkeitsprüfung und

- ohne Zwang zu Arbeit oder anderen Gegenleistungen garantiert werden.

Markus Härtl
Listenplatz 2

Svenja Baukje Dobberstein

Mein politisches Ziel ist die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens. Für alle - in Deutschland, in Europa und letztlich auch weltweit - soll ein menschenwürdiges Existenzminimum gesichert sein, unabhängig von Gegenleistungen, Familienstand oder Bedürftigkeit.

Svenja Baukje Dobberstein
Listenplatz 4

Wolfgang Tast

Mein Hauptanliegen ist die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.

Neben meinen persönlichen Erfahrungen basiert dies im wesentlichen auf einer 1 ½-jährigen Tätigkeit als Seminarleiter bei einem sogenannten Bildungsträger. Ich hatte die Aufgabe, Langzeitarbeitslose zu unterrichten, ihre Bewerbungsunterlagen zu optimieren und noch wichtiger, sie in Arbeit zu vermitteln.

Wolfgang Tast
Listenplatz 5
Alle bezogen Hartz IV, sonst hätte man sie nicht nötigen können, diese Kurse zu besuchen. Und ja, es gibt sie, die sogenannten Faulenzer, es gibt aber auch eine gravierend hohe Zahl von Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr können und/oder wollen.

Egal, für alle kommen nur schwere Jobs in Betracht, für Männer meistens körperlich harte Arbeit, für Frauen mitunter auch. Und in allen Fällen schlecht bezahlt. Knapp über Mindestlohn und mit minimaler sozialer Absicherung, sehr häufig bei Zeitarbeitsfirmen.

Und eines ist dabei schon absolut sicher, wenn es eine Maschine (KI) gibt, die diesen Job übernehmen kann, werden diese Menschen wieder auf der Straße stehen. Alle Fortbildungen zielen maximal auf andere Billigjobs. Nach den Talenten und Fähigkeiten dieser Menschen fragt schon lange keiner mehr.

Es gibt aber noch andere, gravierende Gründe für ein bedingungsloses Grundeinkommen. In der aktuellen Diskussion um den dringend notwendigen Klimawandel sind es gerade die sogenannten Faulen und Konsumverweigerer, die den Planeten deutlich weniger belasten. Der Reichtum unserer Gesellschaft ist phantastisch, aber leider nur für wenige. Der allgemeine Wohlstand erscheint hoch, wir leben an der Schwelle einer neuen Zeit und die Frage ist, wie und ob wir das mitgestalten wollen oder können.

Eine unabdingbare Forderung in diesem ganzen Kontext ist Steuergerechtigkeit und Verteilung. Alle, wirklich alle Schichten und Personen müssen Steuern und Abgaben bezahlen, je nach ihren Einkommens- und Vermögensverhältnissen.

Es kann und darf nicht sein, dass die arbeitende Mittelschicht die ganze Zeche mit der höchsten Abgabenlast bezahlt und gleichzeitig Topverdiener und Großkonzerne weniger Abgaben haben oder sogar so gut wie keine. Diese anhaltende Entsolidarisierung muss beendet werden.

 


Inga Beißwänger

Warum sollte jemand bei der Europawahl statt einer der etablierten Parteien das Bündnis Grundeinkommen und mich als Kandidatin wählen?

Wer sich – wie ich – ein anderes Menschenbild in Politik, Gesellschaft und vor allem Arbeitswelt wünscht, sollte sich dafür einsetzen, dass das Bedingungslose Grundeinkommen Realität wird. Zudem werden damit viele Probleme des Sozialstaats und der modernen, zunehmend digitalisierten Arbeitswelt auf einen Schlag gelöst. Statt in einen dicken Bürokratie-Apparat (Stichwort: Hartz IV) sollte das Geld direkt zu den Menschen fließen! Damit wäre so viel gewonnen – für alle.

Inga Beißwänger
Listenplatz 6
Als Solounternehmerin im kreativen Bereich weiß ich, wie viel Mut im heutigen System nötig ist, um innovativ zu sein und sich zu trauen, als Selbstständige(r) tätig zu werden und zu bleiben. Viel zu viele – vor allem kleinere – Unternehmen geben schon in den ersten fünf Jahren wieder auf. Eine Wissensgesellschaft wie die unsere lebt allerdings von Innovationen und von Menschen, die mutig genug sind, diese umzusetzen. Daher ist das BGE die wohl beste Wirtschaftsförderung! Das zeigen auch die diversen BGE-Versuche und das Projekt Mein Grundeinkommen.

Wer dagegen meint, dass wenig Veränderung viel bringt und/oder wem es egal ist, in was für einer Gesellschaft wir leben, soll lieber eine der etablierten Parteien wählen.

 


Sabine Höntzsch

Mein politisches Ziel ist die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens in Europa. Das BGE bedeutet für mich: “Die friedliche Revolution unseres Systems”.Es lässt die Staaten zusammenwachsen, baut Bürokratie ab, fördert mehr Gerechtigkeit und Wertschätzung des Einzelnen. Wirkt Perspektivlosigkeit entgegen, legt den Fokus auf persönliche Entfaltung & Entscheidung für sinnbringende Aktivitäten, die der Gesellschaft zugutekommen.

Sabine Höntzsch
Litenplatz 7

Ines Sophia Jancar

Mein oberstes Ziel ist die Erreichung eines Grundeinkommens für Europa (und idealerweise weltweit), denn das Gruundeinkommen ist die entscheidende gesellschaftliche Entwicklung unserer Zeit. Es liefert Antworten auf grundlegende Fragen wie die wachsende Prekarisierung und gleichzeitige Wahrung von Privilegien bestimmter Bevölkerungsgruppen sowie auf den digitalen Wandel. Obgleich Ein-Themen-Partei rührt das Programm des Bündnis Grundeinkommen zahlreiche Themen wie Wirtschaft, Bildung, demokratische Prozesse, Ökologie, Inklusion, etc. an.

Ines Sophia Jancar
Listenplatz 8

 


Dietrich Konrad Riedel

Mein Ziel ist möglichst große reale Freiheit für alle Menschen.

Daran richte ich mein politisches Handeln in allen Themenbereichen aus. Mein Projekt für die nächsten 5 Jahre des Europäischen Parlaments ist ein (partielles) bedingungsloses Grundeinkommen finanziert auf EU-Ebene und ausgezahlt in gleicher Höhe an alle Menschen in der EU.

Dietrich Konrad Riedel
Listenplatz 3

 


Karl-Heinz Blenk

 

Für ein gutes Leben für alle brauchen wir den ökologisch-sozialen Wandel. Das Grundeinkommen gibt jedem Menschen die Entscheidungsfreiheit, sich dafür einzusetzen. Es löst nicht alles, bietet aber für viele Probleme gute und oft einfache Lösungsansätze.

Der Mensch im Mittelpunkt statt Mittel zum Zweck!

 
Mein Ziel ist eine Gesellschaft, die jedem Menschen mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen die Existenz sichert und Teilhabe ermöglicht. Eine faire Chance für alle, sich nach eigenem Ermessen in und für die Gesellschaft einbringen zu können. Wir müssen weg von Verteilungskämpfen und Neiddiskussionen. Die Zufriedenheit der Menschen mit ihrem eigenen Leben muss in den Fokus. Das ist Voraussetzung, damit wir uns abgewöhnen den Lebensstil anderer Menschen zu bewerten und fördert die Bereitschaft auch anderen Menschen zu helfen.

 


Utopie oder echte Alternative? (Zeit online)

Darin u.a. "Seit Jahren wird die Idee des Grundeinkommens in Deutschland diskutiert. ... Bundesweit sind verschiedene Initiativen, Vereine und Verbünde tätig, die sich für eine Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens einsetzen. So zum Beispiel das Bündnis Grundeinkommen, das als Ein-Themen-Partei zur Bundestagswahl 2017 antrat und 0,21 Prozent der Stimmen holte.

Original-Beitrag

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Lohn ohne Arbeit als Lösung? (Bremen-Magazin)

Im Bremen-Magazin 01/2018 äußert sich Uwe Koch, der Vorsitzende des Landesverbands Bremen im Bündnis Grundeinkommen, in einem doppelseitigen Beitrag in einem Doppelinterview zum bedingungslosen Grundeinkommen:

http://bremen-magazin.de/TP-1801/#page/16