Kandidaten

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Kandidaten für das Amt des Vorsitzenden


Baukje Dobberstein aus Hannover

Ich heiße Svenja Baukje Dobberstein, bin 37 Jahre alt, Ärztin, Mutter von 2 Töchtern und lebe in Hannover.

Ich möchte mich zur Verfügung stellen, um das Bündnis Grundeinkommen als Werkzeug zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland zu unterstützen. Ich bin seit vielen Jahren leidenschaftliche Befürworterin des BGE. In den letzten Jahren setze ich mich aktiv dafür ein, vor allem im Bereich Social Media und durch meinen Blog (https://baukje23.blogspot.de/).

Gründe für ein Grundeinkommen sehe ich unendlich viele, um die für mich persönlich wichtigsten Stichworte zur nennen: Selbstermächtigung, Freiheit, seelische Gesundheit, Existenzsicherung und Menschenwürde. Bei dieser humanistische Herangehensweise bleibt das BGE allerdings Vision oder Utopie. Aktuelle politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen kommen hinzu: Digitalisierung, Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise, Wiederaufkommen des Nationalismus, Krise der Sozialsysteme. Vor allem diese zusätzlichen Faktoren machen das Grundeinkommen zu einer dringend notwendigen Maßnahme der Realpolitik.

Bezüglich des Bündnis Grundeinkommens als Werkzeug für das BGE möchte ich folgende Kernziele wieder in den Fokus rücken:

1. das Grundeinkommen wählbar machen! - Unterschriften sammeln und die Zulassung zur Wahl bewirken -> Zielgruppe: aktiv(ierbar)e BGE-Befürworter + Unterschreiber

2. BGE-Befürworter über die Wählbarkeit informieren und zur Wahl mobilisieren! - das Bündnis Grundeinkommen als Werkzeug bekannt machen -> Zielgruppe: BGE-Befürworter (auch passive)

3. das Thema in den Bundestag bringen – indem in den anderen Parteien das Interesse fürs BGE wieder erweckt wird, über die Währung „Wählerstimmen“ , durch mediale Aufmerksamkeit, ggf sogar als eigene politische Kraft im Bundestag.

4. durch Aktionen Informationen etc. das BGE in die breite Diskussion in der Bevölkerung bringen - als ähnliche Zielsetzung wie die BGE-Initiativen, den politischen Willensbildungsprozess fördern -> Zielgruppe: potentielle Befürworter, die noch zweifeln oder das BGE noch nicht kennen.

5. weitere potentielle Wähler motivieren - über das BGE informieren und dafür werben -> Zielgruppe: Nichtwähler, Protestpartei als Alternative zur AfD

Meines Erachtens ist es KEIN Ziel, die Partei als Selbstzweck aufzubauen (Mandate, Positionen, politische Karriere, incl. dem vorrangigen Wunsch, SELBST in den Bundestag einzuziehen); auch KEINE Ausarbeitung eines eigenen Modells (Inklusion aller BGE-Befürworter – erst das OB, dann das WIE); KEINE Umstimmung von politischen Gegnern (sinnlos), allenfalls als Plattform, um eigene Argumente darzustellen; und auch NOCH NICHT die tatsächliche Einführung des BGE (das kommt später).

Das Grundeinkommen ist für mich institutionalisierte Selbstermächtigung. Insofern ist ein „Wahlkampf“ mit dem Ziel, Macht zu generieren, um diese dann wiederum allgemein reduzieren (an den einzelnen verteilen) zu können, eigentlich ein Paradox. Deswegen möchte ich eine andere Art von Wahlwerbung betreiben. Ich möchte den IMPULS geben, sich mit dem Grundeinkommen zu befassen. Ich möchte dazu EINLADEN, sich für das BGE einzusetzen. Ich möchte das Bündnis Grundeinkommen den Wählern zur VERFÜGUNG STELLEN, um dieses Thema in den Bundestag zu bringen.

Zum Erreichen dieser Ziele stelle ich folgende persönliche Kompetenzen zur Verfügung:

Es fällt mir leicht, meine Gedanken in Worte zu fassen und auszudrücken - sowohl schriftlich in meinem Blog und bei Facebook als auch gesprochen. Es ist mein tägliches Geschäft als Hausärztin, mich sprachlich auf mein Gegenüber einzustellen. Als angehende Psychotherapeutin ist es meine Kunst, empathisch zuzuhören und die richtigen Fragen zu stellen. Ich versuche nicht, andere von etwas zu überzeugen. Ich lade ein, bestimmte Dinge zu überdenken, und helfe dabei, selbst den Weg zu finden. Dabei gilt es einen Rahmen zu schaffen in denen Selbstermächtigung möglich ist und auch fürsorglich gemeinte Übergriffe vermieden werden.

Genau so möchte ich auch fürs Grundeinkommen werben. Die Potentialentwicklung von Menschen zu fördern und zu unterstützen ist mir ein Herzensanliegen. Sowohl im beruflichen Kontext in der Personalführung als auch mit Patienten und auch im privaten Umfeld kann ich da auf viel Erfahrung zurückgreifen.

Ich kenne politische Arbeit aus der Vorstandsarbeit in meiner Rudergemeinschaft. Dort haben wir sehr konstruktiv und kompetenzbasiert Basisdemokratie betrieben. Ich kenne Teamarbeit aus dem Leistungssport. Als Studentin bin ich viele Jahre im Frauenachter gerudert, dabei sind eine gute Koordination und Zusammenarbeit wesentlich. Ich kann in verschieden Positionen innerhalb von Hierarchien arbeiten, von der Kleinsten im Bug bis zum Co-Schlag, Steuerfrau oder Trainerin habe ich schon alles gemacht.

Meine Begeisterungsfähigkeit in der Sache wird kombiniert mit Authenzität und Offenheit und der Bereitschaft, meinen Namen und mein Gesicht für das Grundeinkommen herzugeben. Obwohl meine Fähigkeiten im Umgang mit Facebook überwiegend auf selbstangeeigneten Erfahrungen beruhen, werden mir dort immer wieder „virales Marketing“ oder „Enthusiasmus“ bescheinigt, neben sehr vielen positiven persönlichen und dankbaren Rückmeldungen dafür, dass ich mich für das Grundeinkommen einsetze.

Selbstverständlich stelle ich auch meinen Intellekt und meine Bildung zur Verfügung, nicht weil ich denke, dass dies wichtiger ist, als anderes was eingebracht werden kann, sondern weil es einfach Eigenschaften sind, die ich mitbringe.

Als meist berufstätige alleinerziehende Mutter bin ich ohnehin gut organisiert und geübt darin, zu delegieren und Prioritäten zu setzen. Da ich mich aktuell in einer Zwischenphase befinde, zwischen Weiterbildung und Praxisgründung, habe ich ausreichend flexible Zeit zur Verfügung, um mich in das Bündnis Grundeinkommen einzubringen.

Ich gehe achtsam mit mir selbst und mit meiner Lebenszeit um. Ich habe politischen Gestaltungswillen und trotzdem die meisten politischen und funktionellen Ämter, die in den letzten Jahren an mich herangetragen wurden, abgelehnt. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben und ich habe nichts dagegen, wenn es alles so bleibt. Da mir das BGE jedoch eine Herzensangelegenheit ist, bin ich diesmal bereit mich auch als Kandidatin für den Vorstand zur Verfügung zu stellen. Ob ich dabei selbst ein Amt übernehme oder anderen zuarbeite, spielt für mich keine Rolle. Ich biete der Mitgliederversammlung beim Bundesparteitag meine Fähigkeiten an und das gleiche werde ich das auch einem zukünftigen Vorstand gegenüber tun. Genauso wie ich es auch dem aktuellen Vorstand gegenüber getan habe.

Dass noch viele weitere Kompetenzen und Personen für die Realisierung der oben genannten Ziele erforderlich sind, steht für mich außer Frage. Seit ich im September letzten Jahres das erste Mal von der Parteigründung gehört habe, bin ich begeistert von der Vielfalt von Persönlichkeiten und Lebensrealitäten, die sich hier verbinden. In dieser Diversität liegt sowohl eine großes Potential als auch die größte Herausforderung. Ich hoffe sehr, dass wir alle zusammen diese Aufgaben meistern und dem Grundeinkommen und damit den Menschen in diesem Land einen guten Dienst erweisen.

Ronald Trzoska aus Germering

Die Ämter im Bundesvorstand bringen sehr viel Verantwortung und Arbeitspensum mit sich.

In den vergangenen durch Euch sehr erfolgreichen Monaten seit der Gründung im September habe ich die Aufgabe als Vorsitzender übernommen, um die Partei als Werkzeug für das Bedingungslose Grundeinkommen mit Euch zusammen aufzubauen und es wählbar zu machen. Wir haben zusammen schon sehr viel erreicht. Noch nie waren in Deutschland so viele aktiv an einem Projekt zum BGE beteiligt wie jetzt und jeden Tag kommen weitere hinzu. Mittlerweile haben wir schon 15 Landesverbände gegründet und dort Landeslisten, um an der BTW teilnehmen zu können, aufgestellt. Im Saarland haben wir das Grundeinkommen schon wählbar gemacht.

Ich finde, dass wir alle bisher einen super Job gemacht haben.

Auch für die Zeit bis zur Bundestagswahl bin ich bereit mit Eurer Unterstützung die Herausforderung für Euch, mit der Partei und insbesondere für das Grundeinkommen zu übernehmen und mich in den Dienst der Sache zu stellen.

Mit Euch möchte ich das bedingungslose Grundeinkommen in den Bundestag tragen und auf die politische Agenda setzen. Das BGE ist das wichtigste sozialpolitisches Thema dieser Zeit und hat es verdient und es nötig, dass es deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommt und darf von der Politik nicht weiter ignoriert werden.

Meine Überzeugung ist, dass wir die uns gesteckten Ziele als starke Gruppe erreichen werden.

Holger Thiesen aus 24768 Lotsenstation 2

Wie Ron, Arnold und "mein" Landesvorsitzender (Malte) schon länger wissen: Hier meine Kandidatur für die Position 1. Vorsitzender

ZIEL Dieser Bewerbung
Aufstieg der Idee (Lösung*)
„Bedingungsloses Grundeinkommen“ in den Bundestag 2017

Für das Ziel dieser Partei ist es m.E. strategisch sinnvoll, dass die beiden Vorsitzenden möglichst
1. aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands kommen, z. B. Süd/Nord
2. keine ähnliche politische Vergangenheit haben (z. B. beide aus xyz Partei, links o. rechts)
3. unterschiedlichen Generationen angehören.
4. unterschiedliche Berufe haben.
5. unterschiedlich leben (Familie, Single, Alleinerziehend, …)
6. ein Mann und eine Frau sind.
7. Eine/r aus der „Viel-„ und eine/r aus der „Wenig-Geldwelt“ kommt.

Meine Eignung für die Position 1. Vorsitzender
a. Idealist. Zitat aus einem Interview 1999 in der SHZ („Die Welt zu einem fairen Spielplatz machen“)
b. Erfahrungen:
1. Vorstandstätigkeiten 1993-2015 Ehrenamtlich in Vorständen, Verband (Handball), Vereinen (Golf, Breitensport, Regional-Marketing), vom Jugendwart bis zum 1. Vorsitzenden, Organisator von gemeinnützigen Großveranstaltungen.
2. POLITIK Anfang der 90er Start-Mitglied einer Lokalen Wählergemeinschaft, Christoph Schlingensief überzeugte mich durch „chance2000“ Direktdemokrat zu werden www.omnibus.org/ , u. a. parteiloser Kandidat bei 7 Wahlen (2000-2012), von Bürgermeister- bis EU-Wahlen.
3. GELD Anfang der 90er klärte mich ein Amerikanischer Finanz-Mathematiker über die „Arglist“ des Finanzsystems auf. Seither aufklärend aktiv für Regionalwährung www.kannwas.org und Bedingungsloses Geld (Damals “Dept-Free-Money”), oft durch „Alltagsexperimente“, z. B. Monate lang ohne Geld leben, eigenes Geld drucken, Geld an Fremde verschenken, usw. Auf diesem Wege lernte ich im Rahmen meiner SH-Landtagskandidatur 2009 Götz (Werner) kennen und schätzen.
4. PRESSE viele Kontakte zu wirklich guten Redaktionen (Sport, Kunst, Finanz-Wirtschaft, Politik)
5. Führungsqualität
a. Ich war Kapitän und Spielmacher der www.sg-flensburg-handewitt.de/ (bis 1986), danach konnte ich mit jungen Mannschaften Aufstiege als Trainer feiern.
b. Ca. 10 Jahre bauleitender Architekt, u. a. Großbaustellen.
c. Heute Lotse für Fairness, Harmonie usw. : Zielgruppen: Führungskräfte, Hartz4ler, Trainer, Lehrer, Burnouter, usw.
6. Zeit und Geld. Genug!

c. Sport und Kunstprojekte, für die ich mich einsetze
1. www.talent-schmie.de
2. www.sinnweg.de
3. 2017 neu: http://baerensuppe.berlin/ (eine Berliner Künstlerin, die ich sehr schätze)
www.facebook.com/groups/1432650360282037/?pnref=story.unseen-section

d. Mein Halt gebender Rahmen:
1. Meine humorvolle, harmonische und sportliche Familie (die mir für BGE 1 Jahr frei gibt).
a. Meine Frau, die Ihr eigenes „Ding“ macht www.the-core-solution.de Wir leben seit 1996 „bedingungslos“ und deshalb immer noch gerne zusammen.
b. Seit 1999 mit unserem Sohn Nils, gerade im Abi, spielt Leistungs-Tischtennis … auch er liebt das „bedingungslose“ Leben.
2. Unser Heim: www.lotsenstation.de (dort findest Du auch meinen Lebenslauf + mehr)

Wer mich näher kennenlernen will:
a. BGEopen Köln, ab Samstag ca. 16 Uhr
oder
eine Mail an Holger@lotsenstation.de mit den Fragen und oder zwecks Terminabsprache

*Für mich DER Lösungsansatz für viele gesellschaftliche Probleme, die aus dem unfairen Finanzsystem wachsen.

 

 

 

Kandidaten für das Amt des stellv. Vorsitzenden


Dr. Frank Schröder aus Frankfurt am Main

Liebe Parteifreunde,

mein Name ist Dr. Frank Schröder. Seit ich 2003 als junger Student auf die Idee des Grundeinkommens aufmerksam wurde, bin ich fasziniert von ihr. Am meisten fasziniert mich daran, dass man, zugespitzt formuliert, mit seiner Einführung das geltende Prinzip des Misstrauens des Staates gegenüber seinen Bürgern durch ein Prinzip des Vertrauens ersetzte. Dies führte aus meiner Sicht zu einer großen Freisetzung aktuell brachliegender Potentiale, da sich Menschen nicht mehr für den Bezug staatlicher Unterstützungsleistungen zu schämen brauchten und sich als Folge davon sozial isolieren, wie dies aktuell häufig der Fall zu sein scheint. Vielmehr könnten sie einen wie auch immer gearteten freiwilligen Beitrag zur Mitgestaltung der Gesellschaft, in der sie leben, leisten. Darüber hinaus verspreche ich mir von der Einführung eines Grundeinkommens auch ein Absenken der Hemmschwelle zur Umsetzung von unternehmerischen Projekten, von denen Menschen heute Abstand nehmen, weil sie sich vor den Folgen im Falle eines Scheiterns dieser Projekte fürchten. Diese Angst würde ihnen genommen und der Gesellschaft eine Vielzahl von mit Leidenschaft und Überzeugung betriebenen Unternehmungen, welcher Größe auch immer, geschenkt.
Max Weber hat den berühmten Satz formuliert, für den Menschen als Menschen sei nur das etwas wert, was er mit Leidenschaft tun könne. Die Einführung eines Grundeinkommens würde mehr Menschen als bisher erlauben, etwas mit Leidenschaft tun zu können, weil es bestehende Mauern der Angst, die die Umsetzung solcher Projekte behindert, niederrisse.
Gemeinsam mit Euch möchte ich alles in meiner Macht stehende versuchen, um die Einführung eines Grundeinkommens zu erreichen, weil ich davon überzeugt bin, dass wir dann in einer lebenswerteren Gesellschaft leben werden. Daher bewerbe ich mich um die Position des stellvertretenden Vorsitzenden.



Als Schatzmeister für das BGE stelle ich mich zur Verfügung, weil ich hoffe, durch die Übernahme dieser Position, für die ja bedauerlicherweise sonst niemand kandidiert, einen Beitrag zur Einführung des Grundeinkommens leisten zu können. Insbesondere hoffe ich, dass ich aufgrund der Fähigkeit, die mir von Menschen, die mich gut kennen attestiert wird, andere Menschen für Dinge begeistern und von diesen überzeugen zu können, Spenden für das BGE einwerben zu können. Die konkreten Verwaltungsvorgänge betreffend wäre ich auf die kollegiale Unterstützung der bisherigen Schatzmeisterin Verena Nedden angewiesen, da ich in diesem Bereich noch nicht über die Kompetenzen verfüge wie sie. Ferner würde mich eine gute Freundin, die Ökonomin und Betriebswirtin ist und im Stab des Vorstands einer großen Bank geantwortet hat, unterstützen. Da sie pensioniert ist, verfügt sie auch über die entsprechenden zeitlichen Ressourcen.



Zu meiner Person:
Ich bin 34 Jahre alt, promovierter Soziologe und habe zusätzlich zu dem Diplomstudium der Soziologie noch einen Abschluss als Magister Artium in Sportwissenschaften. Aktuell arbeite ich als Lehrbeauftragter an verschiedenen deutschen Hochschulen, forsche und verfasse wissenschaftliche Beiträge. Weiterhin bin ich an verschiedenen Unternehmensprojekten beteiligt, bspw. im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie der Sporternährung.

Baukje Dobberstein aus Hannover

Ich heiße Svenja Baukje Dobberstein, bin 37 Jahre alt, Ärztin, Mutter von 2 Töchtern und lebe in Hannover.

Ich möchte mich zur Verfügung stellen, um das Bündnis Grundeinkommen als Werkzeug zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland zu unterstützen. Ich bin seit vielen Jahren leidenschaftliche Befürworterin des BGE. In den letzten Jahren setze ich mich aktiv dafür ein, vor allem im Bereich Social Media und durch meinen Blog (https://baukje23.blogspot.de/).

Gründe für ein Grundeinkommen sehe ich unendlich viele, um die für mich persönlich wichtigsten Stichworte zur nennen: Selbstermächtigung, Freiheit, seelische Gesundheit, Existenzsicherung und Menschenwürde. Bei dieser humanistische Herangehensweise bleibt das BGE allerdings Vision oder Utopie. Aktuelle politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen kommen hinzu: Digitalisierung, Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise, Wiederaufkommen des Nationalismus, Krise der Sozialsysteme. Vor allem diese zusätzlichen Faktoren machen das Grundeinkommen zu einer dringend notwendigen Maßnahme der Realpolitik.

Bezüglich des Bündnis Grundeinkommens als Werkzeug für das BGE möchte ich folgende Kernziele wieder in den Fokus rücken:

1. das Grundeinkommen wählbar machen! - Unterschriften sammeln und die Zulassung zur Wahl bewirken -> Zielgruppe: aktiv(ierbar)e BGE-Befürworter + Unterschreiber

2. BGE-Befürworter über die Wählbarkeit informieren und zur Wahl mobilisieren! - das Bündnis Grundeinkommen als Werkzeug bekannt machen -> Zielgruppe: BGE-Befürworter (auch passive)

3. das Thema in den Bundestag bringen – indem in den anderen Parteien das Interesse fürs BGE wieder erweckt wird, über die Währung „Wählerstimmen“ , durch mediale Aufmerksamkeit, ggf sogar als eigene politische Kraft im Bundestag.

4. durch Aktionen Informationen etc. das BGE in die breite Diskussion in der Bevölkerung bringen - als ähnliche Zielsetzung wie die BGE-Initiativen, den politischen Willensbildungsprozess fördern -> Zielgruppe: potentielle Befürworter, die noch zweifeln oder das BGE noch nicht kennen.

5. weitere potentielle Wähler motivieren - über das BGE informieren und dafür werben -> Zielgruppe: Nichtwähler, Protestpartei als Alternative zur AfD

Meines Erachtens ist es KEIN Ziel, die Partei als Selbstzweck aufzubauen (Mandate, Positionen, politische Karriere, incl. dem vorrangigen Wunsch, SELBST in den Bundestag einzuziehen); auch KEINE Ausarbeitung eines eigenen Modells (Inklusion aller BGE-Befürworter – erst das OB, dann das WIE); KEINE Umstimmung von politischen Gegnern (sinnlos), allenfalls als Plattform, um eigene Argumente darzustellen; und auch NOCH NICHT die tatsächliche Einführung des BGE (das kommt später).

Das Grundeinkommen ist für mich institutionalisierte Selbstermächtigung. Insofern ist ein „Wahlkampf“ mit dem Ziel, Macht zu generieren, um diese dann wiederum allgemein reduzieren (an den einzelnen verteilen) zu können, eigentlich ein Paradox. Deswegen möchte ich eine andere Art von Wahlwerbung betreiben. Ich möchte den IMPULS geben, sich mit dem Grundeinkommen zu befassen. Ich möchte dazu EINLADEN, sich für das BGE einzusetzen. Ich möchte das Bündnis Grundeinkommen den Wählern zur VERFÜGUNG STELLEN, um dieses Thema in den Bundestag zu bringen.

Zum Erreichen dieser Ziele stelle ich folgende persönliche Kompetenzen zur Verfügung:

Es fällt mir leicht, meine Gedanken in Worte zu fassen und auszudrücken - sowohl schriftlich in meinem Blog und bei Facebook als auch gesprochen. Es ist mein tägliches Geschäft als Hausärztin, mich sprachlich auf mein Gegenüber einzustellen. Als angehende Psychotherapeutin ist es meine Kunst, empathisch zuzuhören und die richtigen Fragen zu stellen. Ich versuche nicht, andere von etwas zu überzeugen. Ich lade ein, bestimmte Dinge zu überdenken, und helfe dabei, selbst den Weg zu finden. Dabei gilt es einen Rahmen zu schaffen in denen Selbstermächtigung möglich ist und auch fürsorglich gemeinte Übergriffe vermieden werden.

Genau so möchte ich auch fürs Grundeinkommen werben. Die Potentialentwicklung von Menschen zu fördern und zu unterstützen ist mir ein Herzensanliegen. Sowohl im beruflichen Kontext in der Personalführung als auch mit Patienten und auch im privaten Umfeld kann ich da auf viel Erfahrung zurückgreifen.

Ich kenne politische Arbeit aus der Vorstandsarbeit in meiner Rudergemeinschaft. Dort haben wir sehr konstruktiv und kompetenzbasiert Basisdemokratie betrieben. Ich kenne Teamarbeit aus dem Leistungssport. Als Studentin bin ich viele Jahre im Frauenachter gerudert, dabei sind eine gute Koordination und Zusammenarbeit wesentlich. Ich kann in verschieden Positionen innerhalb von Hierarchien arbeiten, von der Kleinsten im Bug bis zum Co-Schlag, Steuerfrau oder Trainerin habe ich schon alles gemacht.

Meine Begeisterungsfähigkeit in der Sache wird kombiniert mit Authenzität und Offenheit und der Bereitschaft, meinen Namen und mein Gesicht für das Grundeinkommen herzugeben. Obwohl meine Fähigkeiten im Umgang mit Facebook überwiegend auf selbstangeeigneten Erfahrungen beruhen, werden mir dort immer wieder „virales Marketing“ oder „Enthusiasmus“ bescheinigt, neben sehr vielen positiven persönlichen und dankbaren Rückmeldungen dafür, dass ich mich für das Grundeinkommen einsetze.

Selbstverständlich stelle ich auch meinen Intellekt und meine Bildung zur Verfügung, nicht weil ich denke, dass dies wichtiger ist, als anderes was eingebracht werden kann, sondern weil es einfach Eigenschaften sind, die ich mitbringe.

Als meist berufstätige alleinerziehende Mutter bin ich ohnehin gut organisiert und geübt darin, zu delegieren und Prioritäten zu setzen. Da ich mich aktuell in einer Zwischenphase befinde, zwischen Weiterbildung und Praxisgründung, habe ich ausreichend flexible Zeit zur Verfügung, um mich in das Bündnis Grundeinkommen einzubringen.

Ich gehe achtsam mit mir selbst und mit meiner Lebenszeit um. Ich habe politischen Gestaltungswillen und trotzdem die meisten politischen und funktionellen Ämter, die in den letzten Jahren an mich herangetragen wurden, abgelehnt. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben und ich habe nichts dagegen, wenn es alles so bleibt. Da mir das BGE jedoch eine Herzensangelegenheit ist, bin ich diesmal bereit mich auch als Kandidatin für den Vorstand zur Verfügung zu stellen. Ob ich dabei selbst ein Amt übernehme oder anderen zuarbeite, spielt für mich keine Rolle. Ich biete der Mitgliederversammlung beim Bundesparteitag meine Fähigkeiten an und das gleiche werde ich das auch einem zukünftigen Vorstand gegenüber tun. Genauso wie ich es auch dem aktuellen Vorstand gegenüber getan habe.

Dass noch viele weitere Kompetenzen und Personen für die Realisierung der oben genannten Ziele erforderlich sind, steht für mich außer Frage. Seit ich im September letzten Jahres das erste Mal von der Parteigründung gehört habe, bin ich begeistert von der Vielfalt von Persönlichkeiten und Lebensrealitäten, die sich hier verbinden. In dieser Diversität liegt sowohl eine großes Potential als auch die größte Herausforderung. Ich hoffe sehr, dass wir alle zusammen diese Aufgaben meistern und dem Grundeinkommen und damit den Menschen in diesem Land einen guten Dienst erweisen.

Ronald Trzoska aus Germering

Die Ämter im Bundesvorstand bringen sehr viel Verantwortung und Arbeitspensum mit sich.

In den vergangenen durch Euch sehr erfolgreichen Monaten seit der Gründung im September habe ich die Aufgabe als Vorsitzender übernommen, um die Partei als Werkzeug für das Bedingungslose Grundeinkommen mit Euch zusammen aufzubauen und es wählbar zu machen. Wir haben zusammen schon sehr viel erreicht. Noch nie waren in Deutschland so viele aktiv an einem Projekt zum BGE beteiligt wie jetzt und jeden Tag kommen weitere hinzu. Mittlerweile haben wir schon 15 Landesverbände gegründet und dort Landeslisten, um an der BTW teilnehmen zu können, aufgestellt. Im Saarland haben wir das Grundeinkommen schon wählbar gemacht.

Ich finde, dass wir alle bisher einen super Job gemacht haben.

Auch für die Zeit bis zur Bundestagswahl bin ich bereit mit Eurer Unterstützung die Herausforderung für Euch, mit der Partei und insbesondere für das Grundeinkommen zu übernehmen und mich in den Dienst der Sache zu stellen.

Mit Euch möchte ich das bedingungslose Grundeinkommen in den Bundestag tragen und auf die politische Agenda setzen. Das BGE ist das wichtigste sozialpolitisches Thema dieser Zeit und hat es verdient und es nötig, dass es deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommt und darf von der Politik nicht weiter ignoriert werden.

Meine Überzeugung ist, dass wir die uns gesteckten Ziele als starke Gruppe erreichen werden.

 

 

 

Kandidaten für das Amt des Schatzmeisters


Dr. Frank Schröder aus Frankfurt am Main

Liebe Parteifreunde,

mein Name ist Dr. Frank Schröder. Seit ich 2003 als junger Student auf die Idee des Grundeinkommens aufmerksam wurde, bin ich fasziniert von ihr. Am meisten fasziniert mich daran, dass man, zugespitzt formuliert, mit seiner Einführung das geltende Prinzip des Misstrauens des Staates gegenüber seinen Bürgern durch ein Prinzip des Vertrauens ersetzte. Dies führte aus meiner Sicht zu einer großen Freisetzung aktuell brachliegender Potentiale, da sich Menschen nicht mehr für den Bezug staatlicher Unterstützungsleistungen zu schämen brauchten und sich als Folge davon sozial isolieren, wie dies aktuell häufig der Fall zu sein scheint. Vielmehr könnten sie einen wie auch immer gearteten freiwilligen Beitrag zur Mitgestaltung der Gesellschaft, in der sie leben, leisten. Darüber hinaus verspreche ich mir von der Einführung eines Grundeinkommens auch ein Absenken der Hemmschwelle zur Umsetzung von unternehmerischen Projekten, von denen Menschen heute Abstand nehmen, weil sie sich vor den Folgen im Falle eines Scheiterns dieser Projekte fürchten. Diese Angst würde ihnen genommen und der Gesellschaft eine Vielzahl von mit Leidenschaft und Überzeugung betriebenen Unternehmungen, welcher Größe auch immer, geschenkt.
Max Weber hat den berühmten Satz formuliert, für den Menschen als Menschen sei nur das etwas wert, was er mit Leidenschaft tun könne. Die Einführung eines Grundeinkommens würde mehr Menschen als bisher erlauben, etwas mit Leidenschaft tun zu können, weil es bestehende Mauern der Angst, die die Umsetzung solcher Projekte behindert, niederrisse.
Gemeinsam mit Euch möchte ich alles in meiner Macht stehende versuchen, um die Einführung eines Grundeinkommens zu erreichen, weil ich davon überzeugt bin, dass wir dann in einer lebenswerteren Gesellschaft leben werden. Daher bewerbe ich mich um die Position des stellvertretenden Vorsitzenden.



Als Schatzmeister für das BGE stelle ich mich zur Verfügung, weil ich hoffe, durch die Übernahme dieser Position, für die ja bedauerlicherweise sonst niemand kandidiert, einen Beitrag zur Einführung des Grundeinkommens leisten zu können. Insbesondere hoffe ich, dass ich aufgrund der Fähigkeit, die mir von Menschen, die mich gut kennen attestiert wird, andere Menschen für Dinge begeistern und von diesen überzeugen zu können, Spenden für das BGE einwerben zu können. Die konkreten Verwaltungsvorgänge betreffend wäre ich auf die kollegiale Unterstützung der bisherigen Schatzmeisterin Verena Nedden angewiesen, da ich in diesem Bereich noch nicht über die Kompetenzen verfüge wie sie. Ferner würde mich eine gute Freundin, die Ökonomin und Betriebswirtin ist und im Stab des Vorstands einer großen Bank geantwortet hat, unterstützen. Da sie pensioniert ist, verfügt sie auch über die entsprechenden zeitlichen Ressourcen.



Zu meiner Person:
Ich bin 34 Jahre alt, promovierter Soziologe und habe zusätzlich zu dem Diplomstudium der Soziologie noch einen Abschluss als Magister Artium in Sportwissenschaften. Aktuell arbeite ich als Lehrbeauftragter an verschiedenen deutschen Hochschulen, forsche und verfasse wissenschaftliche Beiträge. Weiterhin bin ich an verschiedenen Unternehmensprojekten beteiligt, bspw. im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie der Sporternährung.

Heinrich Wilczek aus Groß-Umstadt

Heinrich Wilczek aus Groß-Umstadt

Mein Name ist Heinrich Wilczek.
Ich bin Gründungsmitglied des Landesverbandes Hessen und bewerbe mich als Schatzmeister. Das kommt meinen Fähigkeiten als Mathematiker und Physiker sehr entgegen.
Als Fachschaftsvorsitzender und Sammlungsleiter in Physik habe ich mich neben der Teamleitung insbesondere mit verwaltungsrechtlichen Aufgaben auseinandergesetzt und war für die Beschaffung von Geldern für die Fachsammlung, Projekte und Arbeitsgemeinschaften zuständig.
Nun möchte ich mit voller Kraft zusammen mit Euch das BGE in den Bundestag 2017 bringen.

 

 

 

Kandidaten für das Amt des stellv. Schatzmeisters


Verena Nedden aus Essen

Mein Name ist Verena Nedden.
Derzeit bin ich Bundesschatzmeisterin unserer Partei. Bereits bei Gründung der Partei hatte ich mich für das Amt des Bundesschatzmeisters nur in der Anfangszeit bis zu den nächsten Vorstandswahlen zur Verfügung gestellt. Da ich nun gleichzeitig Spitzenkandidatin auf der Landesliste NRW für die Bundestagswahl bin und deshalb wohl bald ebenfalls mein Einsatz in der Wahlbewerbung erforderlich sein wird, sehe ich mich aus zeitlichen Gründen nicht mehr in der Lage, weiter das Bundesschatzmeisteramt neben meiner Erwerbstätigkeit auszuüben und stelle es zur Verfügung.

Wegen der bisher spärlichen Beteiligung stelle ich mich ebenfalls als stellvertretende Schatzmeisterin zu Verfügung, um dem künftigen Schatzmeister zur Seite zu stehen.

 

 

 

Kandidaten für das Amt des Kassenprüfers


Christian Simon aus Krefeld

Ich stelle mich gerne als Kassenprüfer zur Verfügung. In der Vergangenheit habe ich bei verschiedenen Vereinen diese Position bereits inne gehabt.
Zusätzlich habe ich jahrelang für ein Telekommunikationsunternehmen die Entwicklung des Abrechnungssystems verantwortet.

 

 

 

Kandidaten für eine durch Satzungsänderung neu zu schaffende Position


Heinrich Christl aus 75378 Bad Liebenzell

Handwerksmeister + Waldorflehrer + Heilpädagoge
50 Jahre Sozialpolitik bei den Netzwerkgründern BDKJ Bund der katholischen Jugend (hier in Leitender Funktion) und KAB Katholische Arbeitnehmer Bewegung (Diözesanebene).
Seit 2010 arbeite ich in einer Einrichtung für traumatisierte Kinder und Jugendliche (Missbrauch und Verwahrlosung).
Mein Vorschlag: Einrichten eines Ältestenrates als Beisitzer für den Bundesvorstand.
Aufgabengebiet: Erfahrungsquelle sprudeln lassen. Rentenpolitik - Altersarmut - Grundeinkommen und religiöse Gemeinschaften.

Sabine Heißner aus München

Ich bin Sabine Heißner, Bayerin mit norddeutschen Verhaltensweisen. Das Leben in München hat mich geprägt, meine Auslandsaufenthalte in GB und USA auch. Der englische Humor gefällt mir noch immer sehr – ich bin dadurch in meinem damals deutschen Denken angestoßen worden, humorvoller, freier und gefühlvoller zu werden.

Das Grundeinkommen lebt in mir. Es ist kein dazwischen von Jetzt und Morgen. Das Grundeinkommen ist eine Haltung. Ein sich beschäftigen mit der Sache als solches. Es ist das Miteinander im Grundeinkommen, das mich fasziniert. Wenn wir alle bewusst das Grundeinkommen erleben, fühlbar für andere machen, ist es ein Geschenk. Ein Frieden, der sein darf.

Es wird nicht einfach werden zu leben im und mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen. Und das ist wichtig. Es muss bedingungslos sein. Dies erlebte ich in Stuttgart, als ich die Unterschrift von Herrn Werner erhielt. Ich weiß nicht, ob er die Partei Bündnis GE wirklich richtig und gut findet. Das spielt auch keine Rolle. Bedingungslos steht er anderen die Arbeit in dieser Partei zu.

Das ist das Faszinosum. Wir erkennen uns gegenseitig in Wohlwollen an. Wir respektieren die Menschen mit uns, neben uns und weit entfernt wohnende als Mittragende der Idee, als Mitlebende im Grundeinkommen.

Die sichtbaren Veränderungen habe ich erlebt an mir; an Menschen, die das GE gewonnen haben bei mein-grundeinkommen. Es ist die Form der Zukunft. Die Form des Zusammenlebens. Es wird sehr, sehr anstrengend werden, denn es kann passieren, das permanent infrage gestellt wird.

In meiner Arbeit mit dem BGE erkenne ich die Aufgabe das Menschliche zu vermitteln, das uns entgegenkommt mit dem BGE. Ich erlebe es bereits.

In den 1990igern Jahren veränderte sich unsere Gesellschaft wahrnehmbar. Der Neoliberalismus zog ein und die Menschen verunsicherten zunehmend. In jener Zeit begann das Verständnis für ein BGE.

Als ich das erste Mal davon las, war das Wort mir nicht fremd. Als ob dieses Wort in mir nur darauf wartete initialisiert zu werden. Und ich war Feuer und Flamme! Das half mir bei der Organisation zum ersten BGE-Kongress in München 2009. Ein weiterer folgte in 2012. In 2012 war bei vielen Menschen der Knoten geplatzt und es begann echtes Interesse. Podiumsdiskussionen zum BGE entstanden, wir diskutierten wild, konträr und einvernehmlich.

Mein weiteres Instrument ist die Radiosendung "Kulturimpuls Grundeinkommen", die monatlich lokal in München ausgestrahlt und in Kürze wohl auch als podcast bei bge beflügelt zu hören sein wird.

Meine Begeisterung trug mich auch als Teilnehmerin zu Konferenzen in das Ausland. Die UBIE Konferenz in HH 2016 war willkommener Anlass unser Leben in D sichtbar zu machen. Im September werde ich in Portugal an der BIEN Konferenz teilnehmen.

Denn mir geht es um ein Miteinander, nicht alleine Austausch, sondern wie verknüpfen wir unterschiedliche Kulturen, Sprachen, Wirtschaftsweisen miteinander im Grundeinkommen. Die Idee ist weltweit. Sie ist menschlich und dort muss es auch verankert bleiben.

Ich freue mich bereits auf dieses Miteinander im Bündnis. Wir benötigen Menschen, die die Fäden für dieses Miteinander zusammenführen, anschauen und weiterverbreiten.

Ich kann das mit sehr gutem Gewissen anbieten, da mein ehemaliger Beruf ein Miteinander forderte, sonst hätte keine Kommunikation stattfinden können. Ich habe mehrere Firmen- Broschüren herausgegeben. Konzerte, Events organisiert. Habe professionell Casting für Werbefilme durchgeführt. Ich war gut vernetzt und brachte Menschen zueinander.
Jahrzehntelang war ich gute Fee oder auch Dragoner in den Vorzimmern verschiedener Firmen und Menschen als Assistentin/Sekretärin. Am meisten Freude hatte ich in Firmen, in denen ich im Team vollständig eigenständig handeln und entscheiden konnte. Die Wurzeln wurden dort gelegt für meine Zukunft.
Ich war Elternvertreterin der Klasse meines Kindes im Rat der Lehrer-Eltern seiner Schule. Im Prozess eines Neubaus auf dem Schulgrundstück arbeitete ich im Team zu einer neuen Vereins-Satzung. Für diese Schule war ich Delegierte im Bund der Waldorfschulen.

Das BGE ist für mich an erster Stelle das Verstehen, das diese Bedingungslosigkeit herausfordert. An zweiter das monetäre. Die Höhe eines BGE alleine zu entscheiden ist falsch. Für mich gibt es eine Einführung ausschließlich über einen bundesdeutschen Volksentscheid. Nur so werden die Menschen in die Verantwortung kommen, die ein BGE mit sich bringen wird. Die Bekanntschaft des SGB II untermauert meinen Willen zur Einführung des BGE.

Menschen sind ganz schnell bereit eine Unterschrift auf die Unterstützungsliste zu geben. Die Frage nach eigenem Engagement für das BGE wird dann – auch – sehr schnell abgetan. Die Menschen wollen keine Verantwortung tragen. Diese geben Sie ab, an eine Partei, wie gewohnt. Doch das bringt diesen Impuls nicht weiter. Ich werde weiterhin die Menschen zur politischen Eigenverantwortung ermutigen.

Im Bündnis stellte ich von Beginn an ein Machtgefüge fest, das mir widerstrebt. Daher bin ich auch für einen paritätisch besetzten Vorstand und den erweiterten Kreis. Das weibliche und männliche muss sich ergänzen, auch in Parteiämtern und bei den Parteistrategen. Dafür werde ich mich aus tiefer Überzeugung einsetzen.

Ich bin so alt wie die "Zeit" und freue mich auf viele interessante, politische Jahre. Danke für‘s durchlesen und Deine Stimme für mich.

PS Die Auseinandersetzung mit dem Leben der Menschen aus anderen Ländern, die 2015 nach München strömten, bestätigte mich in meinem Begehren für ein BGE, denn nur durch Achtung des Menschsein, wird dieser Impuls Früchte tragen.

Foto wird in Berlin "geschossen".

Baukje Dobberstein aus Hannover

Ich heiße Svenja Baukje Dobberstein, bin 37 Jahre alt, Ärztin, Mutter von 2 Töchtern und lebe in Hannover.

Ich möchte mich zur Verfügung stellen, um das Bündnis Grundeinkommen als Werkzeug zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland zu unterstützen. Ich bin seit vielen Jahren leidenschaftliche Befürworterin des BGE. In den letzten Jahren setze ich mich aktiv dafür ein, vor allem im Bereich Social Media und durch meinen Blog (https://baukje23.blogspot.de/).

Gründe für ein Grundeinkommen sehe ich unendlich viele, um die für mich persönlich wichtigsten Stichworte zur nennen: Selbstermächtigung, Freiheit, seelische Gesundheit, Existenzsicherung und Menschenwürde. Bei dieser humanistische Herangehensweise bleibt das BGE allerdings Vision oder Utopie. Aktuelle politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen kommen hinzu: Digitalisierung, Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise, Wiederaufkommen des Nationalismus, Krise der Sozialsysteme. Vor allem diese zusätzlichen Faktoren machen das Grundeinkommen zu einer dringend notwendigen Maßnahme der Realpolitik.

Bezüglich des Bündnis Grundeinkommens als Werkzeug für das BGE möchte ich folgende Kernziele wieder in den Fokus rücken:

1. das Grundeinkommen wählbar machen! - Unterschriften sammeln und die Zulassung zur Wahl bewirken -> Zielgruppe: aktiv(ierbar)e BGE-Befürworter + Unterschreiber

2. BGE-Befürworter über die Wählbarkeit informieren und zur Wahl mobilisieren! - das Bündnis Grundeinkommen als Werkzeug bekannt machen -> Zielgruppe: BGE-Befürworter (auch passive)

3. das Thema in den Bundestag bringen – indem in den anderen Parteien das Interesse fürs BGE wieder erweckt wird, über die Währung „Wählerstimmen“ , durch mediale Aufmerksamkeit, ggf sogar als eigene politische Kraft im Bundestag.

4. durch Aktionen Informationen etc. das BGE in die breite Diskussion in der Bevölkerung bringen - als ähnliche Zielsetzung wie die BGE-Initiativen, den politischen Willensbildungsprozess fördern -> Zielgruppe: potentielle Befürworter, die noch zweifeln oder das BGE noch nicht kennen.

5. weitere potentielle Wähler motivieren - über das BGE informieren und dafür werben -> Zielgruppe: Nichtwähler, Protestpartei als Alternative zur AfD

Meines Erachtens ist es KEIN Ziel, die Partei als Selbstzweck aufzubauen (Mandate, Positionen, politische Karriere, incl. dem vorrangigen Wunsch, SELBST in den Bundestag einzuziehen); auch KEINE Ausarbeitung eines eigenen Modells (Inklusion aller BGE-Befürworter – erst das OB, dann das WIE); KEINE Umstimmung von politischen Gegnern (sinnlos), allenfalls als Plattform, um eigene Argumente darzustellen; und auch NOCH NICHT die tatsächliche Einführung des BGE (das kommt später).

Das Grundeinkommen ist für mich institutionalisierte Selbstermächtigung. Insofern ist ein „Wahlkampf“ mit dem Ziel, Macht zu generieren, um diese dann wiederum allgemein reduzieren (an den einzelnen verteilen) zu können, eigentlich ein Paradox. Deswegen möchte ich eine andere Art von Wahlwerbung betreiben. Ich möchte den IMPULS geben, sich mit dem Grundeinkommen zu befassen. Ich möchte dazu EINLADEN, sich für das BGE einzusetzen. Ich möchte das Bündnis Grundeinkommen den Wählern zur VERFÜGUNG STELLEN, um dieses Thema in den Bundestag zu bringen.

Zum Erreichen dieser Ziele stelle ich folgende persönliche Kompetenzen zur Verfügung:

Es fällt mir leicht, meine Gedanken in Worte zu fassen und auszudrücken - sowohl schriftlich in meinem Blog und bei Facebook als auch gesprochen. Es ist mein tägliches Geschäft als Hausärztin, mich sprachlich auf mein Gegenüber einzustellen. Als angehende Psychotherapeutin ist es meine Kunst, empathisch zuzuhören und die richtigen Fragen zu stellen. Ich versuche nicht, andere von etwas zu überzeugen. Ich lade ein, bestimmte Dinge zu überdenken, und helfe dabei, selbst den Weg zu finden. Dabei gilt es einen Rahmen zu schaffen in denen Selbstermächtigung möglich ist und auch fürsorglich gemeinte Übergriffe vermieden werden.

Genau so möchte ich auch fürs Grundeinkommen werben. Die Potentialentwicklung von Menschen zu fördern und zu unterstützen ist mir ein Herzensanliegen. Sowohl im beruflichen Kontext in der Personalführung als auch mit Patienten und auch im privaten Umfeld kann ich da auf viel Erfahrung zurückgreifen.

Ich kenne politische Arbeit aus der Vorstandsarbeit in meiner Rudergemeinschaft. Dort haben wir sehr konstruktiv und kompetenzbasiert Basisdemokratie betrieben. Ich kenne Teamarbeit aus dem Leistungssport. Als Studentin bin ich viele Jahre im Frauenachter gerudert, dabei sind eine gute Koordination und Zusammenarbeit wesentlich. Ich kann in verschieden Positionen innerhalb von Hierarchien arbeiten, von der Kleinsten im Bug bis zum Co-Schlag, Steuerfrau oder Trainerin habe ich schon alles gemacht.

Meine Begeisterungsfähigkeit in der Sache wird kombiniert mit Authenzität und Offenheit und der Bereitschaft, meinen Namen und mein Gesicht für das Grundeinkommen herzugeben. Obwohl meine Fähigkeiten im Umgang mit Facebook überwiegend auf selbstangeeigneten Erfahrungen beruhen, werden mir dort immer wieder „virales Marketing“ oder „Enthusiasmus“ bescheinigt, neben sehr vielen positiven persönlichen und dankbaren Rückmeldungen dafür, dass ich mich für das Grundeinkommen einsetze.

Selbstverständlich stelle ich auch meinen Intellekt und meine Bildung zur Verfügung, nicht weil ich denke, dass dies wichtiger ist, als anderes was eingebracht werden kann, sondern weil es einfach Eigenschaften sind, die ich mitbringe.

Als meist berufstätige alleinerziehende Mutter bin ich ohnehin gut organisiert und geübt darin, zu delegieren und Prioritäten zu setzen. Da ich mich aktuell in einer Zwischenphase befinde, zwischen Weiterbildung und Praxisgründung, habe ich ausreichend flexible Zeit zur Verfügung, um mich in das Bündnis Grundeinkommen einzubringen.

Ich gehe achtsam mit mir selbst und mit meiner Lebenszeit um. Ich habe politischen Gestaltungswillen und trotzdem die meisten politischen und funktionellen Ämter, die in den letzten Jahren an mich herangetragen wurden, abgelehnt. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben und ich habe nichts dagegen, wenn es alles so bleibt. Da mir das BGE jedoch eine Herzensangelegenheit ist, bin ich diesmal bereit mich auch als Kandidatin für den Vorstand zur Verfügung zu stellen. Ob ich dabei selbst ein Amt übernehme oder anderen zuarbeite, spielt für mich keine Rolle. Ich biete der Mitgliederversammlung beim Bundesparteitag meine Fähigkeiten an und das gleiche werde ich das auch einem zukünftigen Vorstand gegenüber tun. Genauso wie ich es auch dem aktuellen Vorstand gegenüber getan habe.

Dass noch viele weitere Kompetenzen und Personen für die Realisierung der oben genannten Ziele erforderlich sind, steht für mich außer Frage. Seit ich im September letzten Jahres das erste Mal von der Parteigründung gehört habe, bin ich begeistert von der Vielfalt von Persönlichkeiten und Lebensrealitäten, die sich hier verbinden. In dieser Diversität liegt sowohl eine großes Potential als auch die größte Herausforderung. Ich hoffe sehr, dass wir alle zusammen diese Aufgaben meistern und dem Grundeinkommen und damit den Menschen in diesem Land einen guten Dienst erweisen.

Peter Jakobeit aus Stuttgart

Mein Name ist Peter Jakobeit.
Ich bin Gründungsmitglied des Landesverbandes Baden-Württemberg und derzeit stellv. Landesvorsitzender. Auf der Landesliste unseres Landesverbandes kandidiere anlässlich der BTW 2017 auf Listenplatz 2 für den Deutschen Bundestag. Seit der Gründung unseres Landesverbandes habe ich meine Lebensplanung vorerst auf ein vermehrtes Engagement für das BGE umgestellt.
Gerne möchte ich als Vertreter des "weiteren Vorstandsmitglieds" aus BaWü (derzeit Uschi Bauer) unseren LV in Vorstandssitzungen der Bundespartei vertreten.

Verena Nedden aus Essen

Durch einen Satzungsänderungsantrag sollen die Positionen von stellvertretenden Landesbeisitzern geschaffen werden, die das jeweilige weitere Vorstandsmitglied aus dem Bundesland ggf. bei dessen Abwesenheit vertreten und dann auch abstimmungsberechtigt sind.


Mein Name ist Verena Nedden.
Derzeit bin ich Bundesschatzmeisterin unserer Partei. Bereits bei Gründung der Partei hatte ich mich für das Amt des Bundesschatzmeisters nur in der Anfangszeit bis zu den nächsten Vorstandswahlen zur Verfügung gestellt. Da ich nun gleichzeitig Spitzenkandidatin auf der Landesliste NRW für die Bundestagswahl bin und deshalb wohl bald ebenfalls mein Einsatz in der Wahlbewerbung erforderlich sein wird, sehe ich mich aus zeitlichen Gründen nicht mehr in der Lage, weiter das Bundesschatzmeisteramt neben meiner Erwerbstätigkeit auszuüben und stelle es zur Verfügung.

Gerne möchte ich als Vertreterin des weiteren Vorstandsmitglieds aus NRW dieses in Vorstandssitzungen des Bundesvorstandes vertreten. An den Landesverband bin ich gut angebunden und habe ohnehin vor, als Gast an den Bundesvorstandssitzungen teilzunehmen.