Hier werden alle Kandidaten für die Mitgliederversammlung 2018 vorgestellt, die ihre Kandidatur bekannt geben.

Alina Komar & Moritz Meisel

Wir, Alina Komar und Moritz Meisel, bewerben uns um das Amt der Bundesvorsitzenden und des stellvertretenden Bundesvorsitzenden im Team, um das Bedingungslose Grundeinkommen durch das Werkzeug Partei auf die Wahlzettel zu bringen. Wir möchten dem Bündnis damit neuen Schwung und neue Kraft geben, aktive Menschen im Bündnis einbinden und gemeinsam einen Schritt Richtung Bedingungsloses Grundeinkommen gehen. Dabei wünschen wir uns eine minimale, schlanke Parteistruktur, die ein einfaches Handeln nach dem Motto “so wenig Partei wie möglich, so viel Partei wie nötig” ermöglicht. Wir möchten die Arbeit in den Projektteams weiter stärken, Aufgaben auf die Aktiven – unabhängig vom Mitgliederstatus –  verteilen und so eine agile Organisation gestalten.

Uns ist es wichtig, dass wir im Bündnis als Mitglieder und Aktive zusammenwachsen, dass es regelmäßige Treffen gibt, an denen wir uns austauschen, und auch zwischen diesen persönlichen Treffen die Kommunikation nicht abreißt. Wir setzen uns dafür ein, dass regelmäßige BGE:open stattfinden, in verschiedenen deutschen Städten, organisiert von dort tätigen Aktiven, Initiativen und Gruppen, die nach außen und nach innen wirken. Wir wollen Workcamps einrichten, in denen wir innerparteilich arbeiten und gemeinsam Strategien entwickeln, wie wir dem Thema Bedingungsloses Grundeinkommen dienen können und es in der Politik groß werden lassen können. Wir werden die bereits bestehenden Projektgruppen dabei unterstützen, wieder wach zu werden und ihre Arbeit fortzusetzen, aber auch fördern, dass neue Projektgruppen entstehen und alle miteinander vernetzt werden. Durch transparentes Arbeiten und regelmäßigem Austausch wissen alle, was in welchen Gruppen läuft, ohne dass einer die Zügel in der Hand hält und durch Informationshoheit Macht bei sich konzentriert.

Wir sehen die Aufgabe als Vorstand darin,sinnvolle Aktivität zu fördern und Strukturen zu schaffen, die ein gemeinsames Arbeiten ermöglichen. Dies erfolgt durch klare, freundliche Kommunikation und konstruktives Feedback bei persönlichen Treffen, in Telefonkonferenzen und mit zeitversetzten Kommunikationsmitteln wie Mail und Chats.

Wir sind als Team für die Positionen der Bundesvorsitzenden und des stellvertretenden Bundesvorsitzenden gut geeignet, weil wir für diese Ämter folgende passenden Kompetenzen mitbringen: Wir können durch unsere berufliche Erfahrung und sehr gute Vernetzung in der Partei dafür sorgen, dass das Bündnis Grundeinkommen eine relevante politische Kraft und politischer Ansprechpartner für das Grundeinkommen wird. Wir haben parteirechtliches Wissen und tragen dazu bei, dass die Teilnahme an Wahlen zuverlässig organisiert und die Vorbereitung ordentlich durchgeführt wird. Wir wollen mit der Konsolidierung der Landesverbände dafür sorgen, dass sich möglichst wenig Menschen mit den formalen Aspekten auseinandersetzen müssen, dafür aber diejenigen, die es können und wollen. Wir haben das Demokratieverständnis, dass die Mitgliederversammlung das höchste Organ einer Partei ist und der Vorstand und auch das Präsidium dem untergeordnet sind. Wir möchten dementsprechend der Partei und damit auch dem Grundeinkommen so selbstlos wie möglich dienen und Mehrheits- oder Konsensentscheidungen erwirken und dafür sorgen, dass diese umgesetzt werden können. Wir wollen Ansprechpartner sein für Eure Sorgen und Nöte, aber gleichzeitig auch möglichst viel delegieren, damit es ein Gemeinschaftsprojekt wird und nicht ein Projekt von wenigen, wodurch auch Missbrauch vermieden wird. Wir könnten nicht, wie die bisherigen Bundesvorsitzenden, fast unbegrenzt Zeit investieren, da wir beide einen Vollzeit-Job haben und teilweise auch noch weitere Projekte nebenher stemmen. Deshalb werden wir auf viele Aktive angewiesen sein und gerne Aufgaben abgeben, dennoch aber dafür sorgen, dass alle mit einer hohen Motivation dabei bleiben und sich keiner außen vor gelassen fühlt. Dies geschieht vor allem durch eine klare, transparente Arbeitsweise, Übereinstimmung zwischen Reden und Handeln und regelmäßigem Austausch, auch und gerade in persönlichen Treffen.

Wir können ein sich ergänzendes Team mit unterschiedlichen Stärken bilden und so die wichtigen nächsten Schritte und den Weg zur Europawahl gehen.

Gemeinsam mit Euch wollen wir das Bedingungslose Grundeinkommen nach vorne bringen.

Zu uns als Personen:

Alina hat gemeinsam mit ihrem Mann Das Gesellschafts-Spiel entwickelt, das Spiel zum Bedingungslosen Grundeinkommen (www.das-gesellschafts-spiel.de) und ist seit 2015 aktiv fürs Bedingungslose Grundeinkommen unterwegs. Sie war beim Kampagnenlabor und am Abstimmungstag 2016 in der Schweiz dabei, hat in vielen Initiativen bundesweit Das Gesellschafts-Spiel vorgestellt und kam mit vielen Leuten ins Gespräch. Im September 2016 hat sie gemeinsam mit über 30 weiteren Menschen das Bündnis Grundeinkommen gegründet und war seither aktiv dabei, zunächst im Saarland, um dort den Landesverband ins Leben zu rufen, ab März 2017 dann in Baden-Württemberg sowie seit Januar 2018 im Bundesvorstand für Niedersachsen. Sie ist Sozial- und Medienpädagogin und Mediatorin sowie Coach und NLP-Trainer in Ausbildung. Kommunikation und ein wertschätzender Umgang mit Mitmenschen sind ihre Stärken. Sie ist in verschiedenen Organisationsformen (Konzern, Betriebsrat, Selbständigkeit in agilen Projekten, Partei) tätig und kann so Synergieeffekte nutzen und das Beste aus allem verknüpfen.

Moritz ist seit 2008 in der Grundeinkommensinitiative München als Mitglied und Vorstand aktiv, organisiert dort regelmäßig Veranstaltungen mit und kümmert sich gerne um die organisatorischen Aspekte. Er war bereits vor der Gründung des Bündnis Grundeinkommen bei der Satzungs- und Programmentwicklung dabei und ist seit der Gründung für den Landesverband Bayern im Bundesvorstand zuständig. Zudem übernimmt er im Bundesvorstand zentrale Aufgaben wie die Mitgliederverwaltung, die Leitung der Vorstandssitzungen und die Pflege der Webseite. Er engagiert sich im IT-Team sowie im Strategieteam. Er weist immer im richtigen Moment auf relevante parteirechtliche Aspekte hin und kennt das Parteiengesetz gut. Mit seiner kaufmännischen Ausbildung legt er Wert auf Details und arbeitet stets sehr exakt, um Fehler zu vermeiden.

Michael Nothdurft

Michael Nothdurft aus Stuttgart hat seine Kandidatur zu folgenden Ämtern angekündigt:
Vorsitzender
stellv. Vorsitzender

Die einzige Chance besteht darin nicht zu polarisieren und zusammen zu halten.
Mediatoren geraten zwischen die Fronten. Diese gilt es aufzulösen.
Es darf in einer demokratischen Gesellschaft nicht nur einen Kandidaten für ein Amt geben.

Ich will moderieren und zusammenführen.
Kein Grundeinkommensbefürworter darf ausgegrenzt werden.
Bisherige Aktivitäten unter https://www.facebook.com/politischeaktionen/

Alles weitere auf dem Parteitag

Michael

Martin Sonnabend M.D.

Hiermit bewerbe ich mich für ein Amt im Bundesvorstand. In verschiedenen Organisationen habe ich bereits Erfahrungen in Vorstandsarbeit (in allen Positionen) sammeln können; siehe Internet.
Beisitzer für Niedersachsen und Mitarbeit im Europawahl-Team interessieren mich derzeit am meisten.

Meine Überzeugung: Das BGE wird zu gesünderen Lebensformen führen, den sozialen Frieden verbessern und uns allen ein würde- und respektvolleres Miteinander ermöglichen. Ich freue mich, bei der Gestaltung mitzuwirken, auch im Rahmen unserer Partei.

Sandra Vahle

Sandra Vahle aus Dortmund hat ihre Kandidatur zu folgenden Ämtern angekündigt:

Vorsitzende

Ein bedingungsloses Grundeinkommen verändert die existente Ideologie von Arbeit. Es setzt den Kapitalismus und somit die Leistungsgesellschaft nicht außer Kraft, aber finanzielle Abhängigkeiten werden entkräftet und somit die Selbstbestimmtheit des Individuums gestärkt – eine für alle Beteiligten positive Entwicklung, denn Ausbeutung führt langfristig betrachtet zu übergreifenden gesellschaftlichen Problemen.
Der „Wert“ eines Menschen darf nicht länger über seine ausgeübte „Arbeit“ definiert werden, er ist unabhängig zu betrachten, zudem gilt es den Begriff „Arbeit“ neu zu definieren. Für mehr Gleichberechtigung, mehr sinnvolle Arbeit und mehr „Anerkennung von unsichtbarer Arbeit“ – damit sind alle Tätigkeiten gemeint, die als Arbeit definiert werden müssen, aber aktuell in unserer Gesellschaft nicht bezahlt werden, wie z.B. Betreuung der eigenen Kinder und Haushaltsführung.

Gerhard Seedorff

Hiermit erkläre ich mich bereit ein Vorstandsamt für die BGE-Partei zu übernehmen, denn ich verstehe es als meine Aufgabe die Interessen der fast 100.000 Wähler, die der BGE-Partei bei der BTW 2017 ihre Stimme gegeben haben, zu vertreten, wofür sich scheinbar sonst niemand findet.
Alle Teilnehmer des Bundesparteitages dürften mich und meine Ansichten aus dem M&E Prozess und früheren Mailinglisten kennen und können sich darüber hinaus auch durch mein „Manifest 2018“ meine „Wahlkampfrede 2017“ und den „Landtagswahlaufruf Bayern“ unter https://wechange.de/project/bge-landtagswahl-2018/  informieren
Ich möchte gerne in Zukunft mit einem Mandat der Mitglieder und Unterstützer der BGE-Partei für die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens kämpfen, an deren Gründung ich maßgeblich beteiligt war!